40 Jahre für den Verkehr

Hagen. (san) Gebührend gefeiert wird an diesem Wochenende ein runder Geburtstag: Seit dem 25. Juli 1973 gibt es den Ortsclub Mark Hagen im Automobil-Club Verkehr (ACV). In diesen 40 Jahren erfreut sich der Hagener Verein als Untergruppe des mittlerweile drittgrößten Automobilclubs in Deutschland einer bisher steigenden, nun stabilen Mitgliederzahl von rund 3300 Mitgliedern.

Genau gerechnet gibt es den Ortsclub noch länger, wurde er bereits 1967 innerhalb des Automobilclub von Deutschland (AvD)gegründet, bevor man sich von diesem unabhängig machte. Drei Mitglieder aus der Anfangszeit haben dem OC Mark Hagen bis heute die Treue gehalten und werden noch eigens für diese lange Zeit des Mitgestaltens geehrt. Unter ihnen ist auch Schatzmeister Werner Kottkamp. Und er weiß, dass es nicht allein der klassische Service wie Pannen- und Abschlepphilfe, Schutzbrief und Co. ist, der den Club in Hagen so gut gelitten sein lässt.

Viele Freizeitangebote

Da gab es in der Vergangenheit zahlreiche Geschicklichkeitsturniere, bei denen Autofahrer zehn Hindernisse in zweieinhalb Minuten fehlerfrei zu absolvieren hatten; enge Toreinfahrten und Parklücken beispielsweise oder das Balancehalten auf Brettern. Die besten Fahrer eines jeden Ortsclubs nehmen dann an dem alljährlichen Bundesturnier teil. Nur in diesem Jahr ist der Hagener Club bei der Vorrunde nicht mit von der Partie, es mangelt an einem geeigneten Gelände. Beliebt sind aber auch das Fahrsicherheitstraining, dass kürzlich noch ein 80-jähriger Fahrer absolvierte oder die Verkehrsquize. Interessante Ausflüge bot und bietet der heimische ACV seinen Mitgliedern, mal geht es zum Feuer-Bekämpfen zur Freiwilligen Feuerwehr nach Boele oder zur Besichtigung des DB-Lokschuppens in Vorhalle. Sportleiter Peter Kunze erinnert auch an die Zeiten, als der Club bis 1990 noch einen eigenen Waschplatz am Bahngelände beherbergte, bis dieser dem Bahn-Umbau zum Opfer fiel.

Stadtverkehr

Themen haben die Automobilfreunde viele auf ihrer Agenda, wenn sie zu ihren monatlichen Clubabenden zusammenkommen: Seien es die schlechten und fehlenden Radwege in der Volmestadt oder die aus ihrer Sicht zu verbessernde Ampelschaltung mancherorts oder das Tempolimit auf Autobahnen, gerne diskutieren sie mit den hiesigen Politikern, die sie schon zu einigen ihrer Versammlungen zu Gast hatten. „Leider finden unsere Anregungen seltenst Gehör, wenn wir diese beispielsweise den Bezirkspolitikern geben,“ bedauert Jürgen Wilhelms, 1. Vorsitzender des OC Mark Hagen. „Wir würden uns schon gerne öfter in die städtischen Verkehrsbelange einbringen und auch einbinden lassen“.

Haben die hiesigen Pkw-Freunde mal keine eigenen Angebote für die Mitglieder, so gibt es doch etliche Veranstaltungen von der Landesgruppe oder dem Bundesverband. Hier gab es zum Beispiel die Oldtimerfahrt „2000 Kilometer quer durch Deutschland“, bei der der Hagener ACV an den Elbershallen einen Zwischenstopp zum Verschnaufen organisierte oder die an verschiedenen Stätten angebotenen Geschicklichkeitsfahrten für Jugendliche ab 16 Jahren, die unter Beaufsichtigung von Erwachsenen und der Anwesenheit von Fahrtrainern auf einem abgeschlossenen Gelände schon mal das Autofahren „erschnuppern“.

Einladung

„Jeder und jede Interessierte – natürlich gibt es bei uns auch weibliche Mitglieder – können sich unverbindlich und herzlich gern einmal bei unseren Clubabenden zu uns gesellen“, lädt auch der 2. Vorsitzende Klaus Malikowski ein. Die nächste Gelegenheit bietet sich hierzu am Donnerstag, 15. August 2013, um 19 Uhr, im „Gärtnerheim“ in der Niedernhofstraße. Weitere Informationen gibt es zudem auf der Homepage unter www. acv-mark-hagen.de.