4,56 Mio. Euro: Stadt will Rathausfassade sanieren

Hagen. (as) Dem Kommunal­investitionsförderungsgesetz sei dank. Weil Hagen zu den besonders finanzschwachen Kommunen gehört, die vom Bund über die Länder finanziell unterstützt werden, kann sich die Stadt nun die Sanierung der Rathausfassade leisten. Nein, nicht das Rathaus an der Volme soll auf Vordermann gebracht werden, sondern das Hochaus gegenüber. Bislang errechnete 4,56 Millionen Euro will die Stadt in die Hand nehmen, weil die Waschbetonplatten im unteren Bereich schadhaft sind und die Fassade auch insgesamt nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Dichtigkeit und Wärmeschutz entsprechen. Beabsichtigt ist, die Hochhauslängsseiten sowie den Teil der Giebelfassade, der an Büroräume grenzt, mit einer neuen Fassade zu versehen. Stolze 90 Prozent der Kosten, also 4,104 Millionen Euro, kämen aus den Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes. Die Stadt selbst müsste nur 456.000 Euro aus der allgemeinen Investitionspauschale aufbringen.
Das Projekt klingt verlockend. Ob es die Hagener Politiker genauso sehen?
Das wird sich in den kommenden gut zwei Wochen entscheiden. Bereits am heutigen Mittwoch, 1. Februar, beschäftigt sich der Fachausschuss Gebäudewirtschaft mit den Sanierungsplänen. Nach Haupt- und Finanzausschuss, Bezirksvertretung und Stadtentwicklungsausschuss haben die Parlamentarier im Rat der Stadt Hagen am Donnerstag, 16. Februar, das letzte Wort.