61. Schloss-Spiele in Hohenlimburg

Hohenlimburg. (th) „Alles bleibt anders “ lautet das Motto der 61. Schloss-Spiele, zu denen der Freundeskreis Schloss-Spiele und der Werkhof von Freitag, 14. August 2015, bis Sonntag, 30. August 2015, ins Schloss Hohenlimburg einladen. Konzerte, Kabarett, Theater und ein Ökumenischer Gottesdienst – das Programm der Spiele bietet für jede Altersgruppe viele Highlights. Dabei setzen die Veranstalter, getreu ihrem Motto, auf eine Mischung aus Neuem und Altbewährtem.

Die wichtigste Neuerung ist personeller Natur: Dario Wehberg ist im ersten Jahr als künstlerischer Leiter für die Schlossspiele verantwortlich. „Wenn man erstmal da ist, ist die Atmosphäre unvergleichlich“, schwärmt er von der Szenerie, in der er sein Programm veranstalten darf. Dass es, besonders für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, eine große Herausforderung ist, das Schloss zu besuchen, müssen die Veranstalter in Kauf nehmen. Jedoch ist das nicht der einzige Wermutstropfen.

Ungebrochene
Nachfrage

Die teilweise sehr negativen Schlagzeilen, die in den letzten Wochen und Monaten in Zusammenhang mit der fürstliche Schlossführung zu lesen waren, färben auch auf dort stattfindende Ereignisse ab, selbst wenn diese, wie im Fall der Schloss-Spiele, gänzlich unabhängig sind.

Glücklicherweise ist die Nachfrage nach wie vor groß genug. Wie die Vorsitzende des Freundeskreises, Maria-Theresia Konder, erfreut feststellen konnte, war ein erster Programmpunkt, das Kabarett mit Lioba Albus, rasend schnell ausverkauft, woraufhin es vom historischen Schlossrestaurant in den „Lindenhof“ verlegt wurde. Dort finden, auch das ist neu, die meisten Aufführungen statt. Zwar fasst der Lindenhof insgesamt etwas weniger Zuschauer als der Schlosshof, er bietet dafür aber für das gesamte Publikum eine gute Sicht.

Unterstützung
von Anfang an

Unverändert bleibt die Unterstützung, mit der die Sparkasse Hagen den Schloss-Spielen seit der Geburtsstunde vor 61 Jahren zur Seite steht. Besonders entscheidend für dieses langfristige Engagement ist einerseits die hohe kulturelle Bedeutung für Hohenlimburg, die sich auch am freiwilligen Einsatz zahlreicher Helfer zeigt, ohne die die Umsetzung auch gar nicht möglich wäre. Darüber hinaus spielt die Förderung der Jugend eine große Rolle, unterstreicht Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen. Insgesamt besuchen über 1000 Grund-, Gymnasial-, Real- und Hauptschüler allein die speziellen Schulaufführungen, für manche entsteht so der allererste Kontakt zum Theater überhaupt.

Das Schauspiel „Hexenjagd“ von Arthur Miller, das dank der Förderung der Sparkasse in Höhe von 6.000 Euro eigens für die Schloss-Spiele von Dario Weberg inszeniert werden konnte, wird insgesamt sechs Mal gezeigt, zwei Mal davon speziell für Jugendliche an weiterführenden Schulen. Für die Grundschulen wird das Kindertheaterstück „Hexenkuss und Zaubermus“ gezeigt. Alle Schulaufführungen sind schon restlos ausverkauft.

Die genauen Termine aller Vorstellungen finden die Leser zum Beispiel im aktuellen Wochenkurier-Veranstaltungskalender. Tickets sind unter www.proticket.de/schlossspiele, per E-Mail an info@schlossspiele.de, unter Tel. 0231/ 9172290 und an allen ProTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Bei schlechtem Wetter stehen für manche Veranstaltungen alternative Spielorte zur Verfügung, alle Informationen dazu gibt es am jeweiligen Tag ab 14 Uhr unter der Wetterhotline 02334/ 923510.