Ab Samstag im Handel: Hagen-Buch 2018

HagenBuch 2018: Hagen war lange Zeit nicht nur ein bedeutender Bahn-Knotenpunkt, sondern auch ein Ort, in dem viele Eisenbahn-Produkte gefertigt wurden. Die Firma Killing stellte Waggons her. (Foto: Sammlung Killing)

Hagen. (MaMa/ME) Immer Mitte November können sich all‘ jene freuen, die sich in besonderer Weise für Hagen inter­essieren: Denn dann legen der Ardenkuverlag und der Hagener Heimatbund (Herausgeber) ihre gemeinsame Ausgabe des Hagen-Buches vor. In diesem Jahr geschieht dies zum 12. Mal.

Die Grundidee zu einem Buch, das immer am Jahresende über aktuelle lokale Geschehnisse, aber auch über heimische Geschichte und Geschichten berichtet, wurde in den späten 1950er Jahren geboren. Über 60 Bücher wurden seitdem von verschiedensten Verlagen unter unterschiedlichen Titeln veröffentlicht, bis Petra Holtmann kurz vor der Jahrtausendwende mit ihrem Ardenkuverlag die Verlagstätigkeit übernahm – recht bald mit dem Heimatbund und Wochenkurier-Chefredakteur Michael Eckhoff als Partner.

Jedes Jahr wird im Hagen-Buch ein Schwerpunktthema präsentiert. Im 2018er Band dreht sich etwa die Hälfte aller Artikel um Mobilität. Vorrangig, aber nicht ausschließlich geht es in diesem über 300 Seiten starken Werk um Eisenbahnen und Autos. Dazu gibt es unter anderem Berichte zur Bahnhofs­entwicklung, zu den Elektro­autos der Mark-E und zu einer der ersten weiblichen Autofahrerinnen in Hagen.

Auch zum Beispiel die einstige Waggonfabrik Killing, das Hasper Bus­unternehmen Sander-­Geitner, der berühmte Künstler Johan Thorn Prikker oder „Gastarbeiter-Geschichten“ und der 30-jährige Geburtstag des Allerwelthauses gehören zum diesjährigen „Stoff“. Insgesamt wurden über 30 Artikel im neuen Hagen-Buch verewigt.

Das Hagen-Buch 2018 kostet 15 Euro. Die Buchpräsentation findet am Samstag, 18. November, um 11 Uhr in der „Thalia“-Buchhandlung statt.