Ärger über Rumänen

Haspe. (anna) Die Zustände in zwei von rumänischen Zuwanderern bewohnten Häusern an der Bebelstraße in Kückelhausen verursachen Ärger und Aufregung. Besonders seit der vergangenen Woche. Da lieferteten sich zwei Kückelhauser Rumänen eine wilde Verfolgungsjagd (der Wk berichtete). Dabei war einer der Beiden sogar mit dem Auto auf seinen Kontrahenten zugerast. Nur durch einen beherzten Sprung konnten sich der Bedrohte und zwei Frauen retten.
Wie Haspes Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser nun berichtete, habe sich in Kückelhausen seit Monaten ein rumänischer Clan einen rechtsfreien Raum geschaffen, in dem er agiere, wie er wolle. Der Clan sei eine Bedrohung für andere Menschen. Er halte sich an keine Regeln. Und durch seine hohe Gewaltbereitschaft verbreite er Angst und Schrecken. Da werde auch schon mal mit Baseballschlägern auf Autos eingedroschen.
Den diesen Clan-Wohnungen gegenüberliegenden Kindergarten trauten sich die Eltern mit ihren Kindern kaum noch aufzusuchen.
Der Polizeipräsidenten wirft Thieser vor, dem Verfall des Rechtsstaates untätig zuzuschauen. Wer sich nicht an Recht und Ordnung halte, müsse verhaftet und angeklagt werden. Es sei an der Zeit, nun rigoros durchzugreifen. Zu viel sei schon passiert, so Thieser.
Erpressungsversuche, ja regelrechte Wegelagerei wird dem „kriminellen Clan mit den dicken Autos“ vorgeworfen. Die Einbahnstraßen-Regelung in der Bebelstraße werde von ihm einfach außer acht gelassen.Auch mit den Frauen der Kleiderkammer der katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius sei der Clan aneinander geraten. Die Frauen seien von den Rumänen böse angepöbelt und als Hitler-Freunde und Rassisten beschimpft worden.
Dass die Ordnungsbehörden hier offenbar die Kontrolle verloren haben, soll sich nach Thiesers Willen sofort ändern. Es müsse dringend Abhilfe geschaffen werden.