AIDS – am 1.12. anonym Fragen stellen

Hagen. (mal) Wochenkurier-Leser fragen – Experten antworten. Diesmal behandeln wir in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein Thema, das nach wie vor mit enormen Tabus belegt ist: Wir reden von Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Ein Thema, das gerade auch im Hinblick auf die vielen momentan anstehenden Betriebsfeiern von einer gewissen Brisanz ist.

Sie beantworten - auch anonym - die Fragen der wk-Leser: Dr. Dorothee Köpsell und...

Mit etwa 2.700 HIV-Neuinfektionen pro Jahr hat Deutschland derzeit die niedrigste Neuansteckungsrate mit dem Aids-Virus in Westeuropa. Nach einem deutlichen Anstieg in den Jahren von 2001 bis 2006 gehen jetzt die Neuinfektionen wieder zurück – ein kleiner Erfolg, der auf einer umfangreichen Vorbeugung basiert.

...Thomas Weßling von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. (Fotos: BzfgA)

Aber nach wie vor ist Aids nicht besiegt. Der dramatische Anstieg der Infektionszahlen weltweit geht an den Deutschen nicht spurlos vorüber. Mit 40 Millionen Auslandsreisen pro Jahr haben sie ein hohes Risiko, auf Menschen zu treffen, die bereits infiziert sind. Hinzu kommt, dass in Deutschland die Rate anderer sexuell übertragbarer Krankheiten – zum Beispiel Tripper, Syphilis oder Chlamydien – recht hoch ist. Diese Krankheiten verletzen Schutzbarrieren des Körpers. Er wird somit für das Aidsvirus HIV anfälliger.

Wie schützt man sich am besten vor dem Aids-Virus? Sind Kondome wirklich sicher? Was tun, wenn das Kondom reißt? Wann sollte man einen Aids-Test machen lassen? Spürt man Symptome, wenn man sich mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt hat?

Antworten auf diese und alle anderen Fragen zum Thema geben die Berater für HIV und Aids der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Dorothee Köpsell und Thomas Weßling, am Donnerstag, 1. Dezember 2011, von 15 bis 17 Uhr. Die Fragen werden auf Wunsch anonym beantwortet.

Die Experten sind unter der Telefonnummer 0 18 05 / 55 54 44 (14 Cent pro Minute bundesweit) oder über die Festnetz-Nummer 02 21 / 89 20 31 erreichbar.