Aktionstag gegen den Schmerz am Dienstag in Boele

Hagen. Maria Müller hat extreme Bauschmerzen. Vermutlich eine Blinddarmentzündung. Wegen akuter Schmerzen wird sie ins Krankenhaus eingeliefert. Max Schmidt ist an Rheuma erkrankt. Er ist es gewohnt, dass ihm andauernd seine Knochen schmerzen. Elisabeth Meyer leidet unter Rückenschmerzen. Immer wiederkehrend hat sie Probleme und ist dadurch in allen Lebensbereichen eingeschränkt.

Frau Müller, Herr Schmidt und Frau Meyer teilen das gleiche Schicksal: Sie haben Schmerzen. Doch während Frau Müller an einem akuten Schmerz leidet, haben Max Schmidt und Elisabeth Meyer einen andauernden, also chronischen Schmerz.

Nur was bedeutet das genau? Fühlen Schmerzen sich bei jedem gleich an und gibt es eine Musterlösung, um sie zu heilen? „Nein, jeder Schmerz ist anders und muss deswegen auch unterschiedlich therapiert werden“, sagt Dr. Susanne Stehr-Zirngibl, Chefärztin der Schmerzmedizin im St.-Johannes-Hospital. Um die zahlreichen Lösungsansätze zu zeigen, lädt sie gemeinsam mit ihrem Team zum bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz ein.

Am Dienstag, 5. Juni, von 15 bis 18 Uhr wird das Thema Schmerzen im St.-Johannes-Hospital, Hospitalstraße 6-10, anhand verschiedener Ansätze beleuchtet.

„Von 15 Uhr bis 16 Uhr bieten wir Vorträge mit der Möglichkeit zur Diskussion und Fragestellung an. Für die Zeit nach den Vorträgen haben wir Workshops vorbereitet, an denen Interessierte aktiv teilnehmen können“, sagt Stehr-Zirngibl. Verschiedene Aussteller aus dem Gesundheitswesen, werden zusätzlich im Foyer für Fragen der Besucher zur Verfügung stehen.

Bereits ab 14.30 Uhr können sich die Besucher zu den verschiedenen Mitmachworkshops anmelden, um Teilnehmerkarten zu erhalten.