Am 4. April kommt der neue „Fünfziger“

Der stellvertretende Leiter der Hagener Bundesbank Filiale Markus Schlimm und Falschgeldexpertin Andrea Kind vergleichen den alten und neuen „Fünfziger“. (Foto: Christina Schröer)

Der stellvertretende Leiter der Hagener Bundesbank Filiale Markus Schlimm und Falschgeldexpertin Andrea Kind vergleichen den alten und neuen „Fünfziger“. (Foto: Christina Schröer)

Hagen. (cs) In diesem Jahr ist die Deutsche Bundesbank dem Sprichwort „Alles neu macht der Mai“ einen großenSchritt voraus: Bereits im April erscheint die neue Version der 50-Euro-Banknote, die neue Filiale in Dortmund feiert Richtfest und am Ende des Monats wird erstmalig die 5-Euro-Sammlermünze „Tropische Zone“ herausgegeben.
Sicherheitsmerkmale
Nach gut 15 Jahren „Euro“ veröffentlicht die Deutsche Bundesbank am 4. April die bisher fälschungssicherste Euro-Banknote, die es je gegeben hat. Die Sicherheitsmerkmale ähneln denen der 20-Euro Banknote und haben sich im Vergleich zum vorherigen Fünziger stark verbessert: Auf der Vorderseite des Scheins sind es unter anderem fühlbare Strukturen an beiden Rändern sowie ebenso fühlbare Buchstaben und Zahlen des Schriftzugs „Euro“ und der großen „50“.
Neu ist außerdem das durchsichtige Portraitfenster auf der Rückseite des Scheins, das im Wechsel ein Portrait der Europa und kleine regenbogenfarbene Wertzahlen zeigt – ganz wie bei der Banknote zu 20 Euro. Als besonders schwierig zu fälschen gilt jedoch die Smaragdzahl mit Kippeffekt, die von smaragdgrün bis hin zu tiefblau schimmert.
Eine echte Neuheit ist außerdem der Glanzstreifen auf der Rückseite, der jedoch mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist. Der offensichtlichste Unterschied zur vorherigen Banknote ist die deutlich kräftigere Farbgebung des neuen Fünzigers. Ab Dienstag wird er dann in Umlauf gebracht.
5-Euro-Sammlermünze
Nachdem im letzten Jahr ein unglaublicher „Run“ auf die 5-Euro-Sammlermünze „Planet Erde“ herrschte, erscheint in diesem Jahr gleich eine weitere Variante: Die 5-Euro-Münze „Tropische Zone“ wird erstmals am 27. April herausgegeben. Das markanteste Merkmal der Münze ist der lichtdurchlässige, rote Polymerring. Auf der Rückseite befindet sich ganz klassisch der Bundesadler, vorn sieht der Betrachter einen Tropenwald aus der Vogelperspektive und einen Papagei. Der glatte Münzrand enthält die Inschrift „Klimazonen der Erde“.
Aufgrund der hohen Nachfrage des letzten Jahres rechnet die Deutsche Bundesbank in Hagen mit einem erheblichen Besucheransturm. Daher bittet der stellvertretende Leiter Markus Schlimm: „Es wäre hilfreich, wenn alle Interessenten einen 5-Euro-Schein mitbringen, um den Umtausch möglichst schnell abzuwickeln.“ Des weiteren gilt: Pro Tag wird pro Person nur eine Münze heraus gegeben.
Richtfest und Umzug
Auch im kommenden Jahr wird die Hagener Zentrale der Bundesbank noch Anlaufstelle für Münzensammler sein. Ab 2019 könnte das anders aussehen: Am Montag feiert die Bundesbank Richtfest der neuen Zentrale in Dortmund. 75 Hagener Mitarbeiter werden ab der geplanten Inbetriebnahme im zweiten Quartal 2019 nach Dortmund wechseln. In Hagen werden dann die Lichter ausgehen – eine weitere Institution verlässt die Volmestadt.