Amüsanter Abend mit Franz Liszt

Hohenlimburg. (Red.) Sie starten wieder: die Hohenlimburger Schloss-Spiele. Und sogleich steht ein großer Musiker im Mittelpunkt…

Einen amüsanten musikalisch-literarischen Abend zum 200. Geburtstag von Franz Liszt erwartet die Besucher der Hohenlimburger Schlossspiele am Fronleichnamstag, Donnerstag, 23. Juni 2011, um 18 Uhr im Fürstensaal des Hohenlimburger Schlosses. Michael Zieschang (Klavier) und Dr. Peter Schütze (Moderation/Rezitation) widmen sich an diesem Abend ganz und gar dem genialen Musiker aus Österreich-Ungarn, der seit frühester Jugendzeit komponierte.

Dr. Peter Schütze (l.) und Michael Zieschang (r.) gestalten den amüsanten Liszt-Abend bei den Schlossspielen in Hohenlimburg. (Foto: Anna Linne)

2011 jährt sich Franz Liszts Geburtstag zum 200. Male. Aufsehen erregte Liszt aber zunächst – von Paris aus – als frenetisch gefeierter Klaviervirtuose und durch seinen amourösen Lebenswandel. Mit 54 Jahren empfing er noch die niederen Weihen und durfte sich Abbé („Pater“) nennen. Seine Orchester-, aber vor allem auch seine Klavierkompositionen gehören zum ewigen Bestand der Weltmusik.

Überdies rückte er viele seiner Werke in eine entschiedene Nähe zur Dichtung, von der er sich immer wieder gern inspirieren ließ: Da ist zum Beispiel Dantes „Göttliche Komödie“ (Dante-Sonate) oder auch die Liebeslyrik Petrarcas („Petrarca-Sonette“). Und hinter dem brillanten „Rigoletto“ steht ja nicht nur Verdi, sondern auch der französische Poet Victor Hugo. Diese Kompositionen bilden den musikalischen Teil der Abendveranstaltung, bei der Peter Schütze den literarischen und biografischen Part übernimmt. Er spricht Dichtungen, die mit den Kompositionen Liszts korrespondieren, lässt Liszts Leben Revue passieren und auch Schriftsteller zu Worte kommen, die Liszts Wege gekreuzt haben – Heinrich Heine unter anderem.

Pianist Michael Zieschang musiziert als Solist in Deutschland, im europäischen Ausland und in Taiwan; er ist Dozent für Klavier in Dortmund, Düsseldorf und an der Max-Reger-Musikschule in Hagen. Im vergangenen Jahr spielte er das Klavierwerk Karl Halles auf CD ein und trat damit im Konzertsaal des Museums in Hagen auf.

Karten zum Preis von 13 Euro gibt es am Schloss und telefonisch unter 0 22 45 / 91 59 08 oder per Mail an info@schlossspiele.de