Ankämpfen gegen Müll

Wehringhausen. (anna) Montagmorgen um 8.30 Uhr auf dem Wilhelmsplatz in Wehringhausen: Die orangefarbenen Fahrzeuge des HEB versammeln sich auf dem Platz. 40 muntere Müllwerker warten auf ihren Arbeitseinsatz. Eine Schar freiwilliger Helfer gesellt sich – mit Besen bewaffnet – zu ihnen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz indes eröffnet die 14-tägige Aktion zum Thema „Stadtsauberkeit in Wehringhausen“. Er wolle mit dieser konzertierten Aktion an die Wahrnehmung der Bürger appellieren, die ein neues Bewusstsein für Sauberkeit und Eigenverantwortung entwickeln sollen. „Ich will, dass diese Aktion einen nachhaltigen Effekt hat“, betont der OB, wir möchten ein deutliches Zeichen für mehr Lebensqualität in diesem Quartier setzen. „Bestimmte Entwicklungen wollen wir nicht hinnehmen.“

Jetzt geht’s los

Während die Reinigungsaktionen des HEB an der Grünstraße beginnen, macht der WBH zuerst an der Rehstraße sauber. So wollen beide Unternehmen aufeinander zu arbeiten, bis sie sich in der Mitte treffen und kein Fitzchen Müll mehr zu finden ist.
16 Partner haben sich zu dieser Aktion zusammengeschlossen und hoffen auf eine hohe Beteiligung aus der Bevölkerung. Schließlich sollen bei den Bürgern alle Sinne „für einen sauberen Stadtteil“ geschärft werden, um in Zukunft die chaotischen Verhältnisse – wie sie zur Zeit herrschen – zu vermeiden.
Wenn jeder vor seiner Tür kehre, sei viel geschafft, so Schulz. In einer mehrsprachigen Broschüre wurden die Bewohner im Vorfeld informiert. Zudem wurde ihnen erklärt, wie welcher Müll zu entsorgen ist. Nach der Reinigungsaktion kann man nur auf bleibende Einsicht hoffen.