Aufsteiger kommt mit „breiter Brust“

Hagen. (jh) Der Saisonstart ist für Phoenix Hagen mit einem Sieg und zwei Niederlagen recht ordentlich gelaufen, wenn man bedenkt, dass die Niederlagen gegen die Top-Teams aus München und Ulm zustande kamen. Und auch in diesen Partien zeigten die Feuervögel zumindest in der ersten Halbzeit jeweils sehr sehenswerte Leistungen.

Bester Werfer der Feuervögel am vergangenen Wochenende in Ulm war Ivan Elliott mit 20 Punkten, davon wurden 18 im ersten Viertel erzielt. Damit war er der einzige Phoenix-Akteur, der zweistellig punkten konnte. (Foto: Jörg Laube)
Bester Werfer der Feuervögel am vergangenen Wochenende in Ulm war Ivan Elliott mit 20 Punkten, davon wurden 18 im ersten Viertel erzielt. Damit war er der einzige Phoenix-Akteur, der zweistellig punkten konnte. (Foto: Jörg Laube)

Als nächstes stehen gleich zwei Partien gegen einen Aufsteiger auf dem Spielplan. Am Samstag, 17. Oktober, empfängt Phoenix um 20.30 Uhr den Traditionsklub „Gießen 46ers“ in der Arena am Ischeland. Bei den Baskets in Würzburg gastieren die Feuervögel dann am Freitag, 23. Oktober.

Mehr als drei Jahre musste Phoenix Hagen auf die Rückkehr der „Gießen 46ers“ in die Volmestadt warten. Nun ist der Traditionsklub nach zwei Spielzeiten in der Zweitklassigkeit zurück im Oberhaus des Basketballs.
Das letzte Duell in Hagen endete aus Sicht der Gastgeber allerdings unerfreulich: Mit 68:73 (31:35) musste sich Phoenix den Gießenern am 3. Oktober 2012 geschlagen geben. In der Gesamtheit der Duelle hatte Hagen aber die Nase vorn: Sechs von acht Spielen gegen Gießen wurden gewonnen.

Punktgleich

Doch die „Gießen 46ers“ kommen mit breiter Brust nach Hagen: Vor einer Woche besiegten sie in eigener Halle den Meister Brose Baskets aus Bamberg sensationell mit 81:80 (39:37). Zuvor aber hatten sie zwei Niederlagen  gegen Ludwigsburg und in Würzburg hinnehmen müssen, sodass sie aktuell genau wie Hagen 2:4 Punkte auf dem Konto haben.

Verstärkt haben sich die Gießener mit erfahrenen und ambitionierten Spielern. Top-Scorer und -Rebounder Suleiman Braimoh kam aus Neuseeland, Ethan Wragge aus Spanien. Braydon Hobbs spielte letzte Saison in der ProA bei Nürnberg. Maurice Pluskota kam von den Basketball Löwen Braunschweig, ist aber noch verletzt. Konstantin Kovalev wechselte von den Albatrossen aus Berlin nach Hessen, ist aber wie Pluskota noch ohne Einsatz. Ohne Einsatz in dieser Saison ist auch Ex-Feuervogel Björn Schoo, der seit 2014 für Gießen spielt.

Wichtige Guards

Die wichtigsten Spieler in der Gießener Rotation sind die Guards Hobbs, Cameron Wells und Anthony DiLeo, Flügelspieler Yorman Bartolo sowie die Big Men Suleiman Braimoh und Ekenechukwu Ibekwe. Auf den deutschen Positionen teilten sich neben DiLeo und Bartolo in den ersten drei Spielen Power Forward Benjamin Lischka und Point Guard Achmadschah Zazai die Einsatzzeit.