Ausgeglichene Bilanz der Hagener Silvesternacht

Hagen. Der Jahreswechsel 2016/ 2017 verlief für die Hagener Feuerwehr ruhiger als in den Vorjahren. Der Rettungsdienst wurde jedoch auch dieses Silvesterfest wieder stark beansprucht. Erfreulicherweise gab es gegen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes keine Gewalt.
Um den erwarteten hohen Einsatzzahlen im Rettungsdienst gerecht zu werden, wurden für den Zeitraum des Jahreswechsels gegenüber dem normalen Regelbetrieb von sieben Rettungswagen fünf zusätzliche Rettungswagen in Betrieb genommen.
Je ein Rettungswagen wurde von der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser-Unfallhilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund und zwei Rettungswagen wurden vom Deutschen Roten Kreuz besetzt.
Die meisten Einsätze waren in der Zeit von zirka 22 bis 6 Uhr zu bewältigen. Die häufigsten Einsatzgründe waren Verletzungen in Folge von übermäßigem Alkoholgenuss, Stürzen oder Schlägereien sowie unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern. Insgesamt mussten die Rettungskräfte zu 88 Einsätzen ausrücken.
Die Feuerwehr Hagen musste in der Silvesterschicht zu insgesamt 14 Brandeinsätzen ausrücken. Dabei wurde die Berufsfeuerwehr in der Zeit von 22 bis 3 Uhr von den Löschgruppen, Wehringhausen, Reh, Elsey, Altenhagen, Boelerheide und Eckesey unterstützt.
Schon vor dem Jahreswechsel musste die Feuerwehr zu zwei Feuern ausrücken.
Um 17 löste ein Böller die automatische Brandmeldeanlage im Hagener Cinestar aus.
Auf einem Balkon in der Schwanenstraße brannte es um zwanzig vor elf. Grund für das Feuer war eine fehlgeleitete Silvesterrakete.
Um Viertel nach Zwölf geriet ein Balkon in der Elmenhorststraße auf Emst in Brand. Das Feuer breitete sich schnell aus und setzte auch Teile der Wohnung in Brand. Verletzt wurde niemand.
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es dann noch auf der Rehstraße in Wehringhausen, hier wurden zwei Personen verletzt.