Bahnhofshinterfahrung Hagen

Hagen. (anna) Der Verkehr zwischen den Kreuzungsbereichen Dieckstraße und Villa Post rollt seit Freitag, 11. Juli 2014, über den bereits fertig gestellten Teilabschnitt der neuen Bahnhofshinterfahrung. Da die Winkelstützwand noch fertig gestellt werden muss, kann der Verkehr zunächst nur einspurig über die neue Trasse geführt werden.

Mit dem ersten Bauabschnitt verändert der Stadtteil Wehringhausen im Bereich der B7 und der Weidestraße sein Gesicht. Am Bodelschwinghplatz rollt nun kein Verkehr mehr vorbei. Seit Februar 2013 sorgt die beauftragte Baufirma „Strabag“ mit schwerem Gerät zwischen Ennepe und B7 dafür, dass der für Hagen so wichtige Straßenbau zügig voran schreitet. Nach einem guten Jahr Bautätigkeit außerhalb des fließenden Verkehrs ist es notwendig auch die Kreuzungsbereiche der neuen B7 an die alte B7/Wehringhauser Straße anzubinden. Da diese Anbindungen unter laufendem Verkehr hergestellt werden müssen, steht jeweils nur eine Fahrspur stadtein- und stadtauswärts zur Verfügung, um noch genug Raum für die zu bearbeitenden Flächen zu haben.

Weiter geht es

In den nächsten Monaten wird im Bereich Dieckstraße/Wehringhauser Straße bis Minervastraße der Straßenbau vorangetrieben. Hier wird es in der alten Trasse der Wehringhauser Straße eine neue Busspur geben, die mit einer Betonfahrbahn befestigt wird. Der Straßenausbau wird hier bis zur Einmündung Minervastraße reichen. Im Kreuzungsbereich der Villa Post sind noch einige Arbeiten für Versorgungsunternehmen zu leisten. Ebenso muss ein Regenüberlaufbauwerk, welches sich mitten in der alten B7 befindet, erneuert werden. Allein die Baugrube für dieses Bauwerk wird rund 22 mal 6 Meter in einer Tiefe von 5,50 Meter aufweisen. Weiterhin muss entlang der Ennepe an der Winkelstützmauer gearbeitet werden.

Die Anbindung des Kuhlerkamp über die neue Brücke und den angelegten Kreisverkehr ist bereits in Betrieb. Hier wird es jedoch noch Einschränkungen durch eine Baustellenampel geben, da noch Versorgungsleitungen und ein Kanal in der Kuhlestraße verlegt werden müssen. Die Weidestraße wird zurückgebaut und in dem Zuge das alte Bahnviadukt und die steinerne Ennepebrücke abgerissen. Vorher werden noch die Ver- und Entsorgungsleitungen, die bereits durch die Ennepe verlegt wurden, in der alten Weidestraße angebunden.

Bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnittes, welcher für Juni 2015 terminiert ist, wird noch eine Treppenanlage von der Anbindung Kuhlestraße in Richtung der Kleingartenanlage errichtet und eine Stützwand im Bereich der alten Bunkeranlage gebaut, um dort einen Fußweg zum durchgehenden Radweg entlang der Ennepe zu führen. Die begonnene Bohrpfahlwand entlang der Ennepe wird ebenfalls bis Juni 2015 fertig gestellt.