BG Hagen: Gegen die BG Dorsten muss ein Sieg her

BG-Hagen-Center Moritz Krume ist maßgeblich an den bisherigen Erfolgen seiner Farben beteiligt. (Foto: Anja Schade)

BG-Hagen-Center Moritz Krume ist maßgeblich an den bisherigen Erfolgen seiner Farben beteiligt. (Foto: Anja Schade)

Hagen. (cs) In der ersten Basketball-Regionalliga empfangen die Herren der BG Hagen die BG Dorsten am Freitag, 10. März um 20.15 Uhr in der Arena am Ischeland.

Nach der Niederlage bei der BBG Herford am vergangenen Wochenende sind die Chancen auf den Meisterschaftstitel verschwindend gering geworden. Mit den EN Baskets Schwelm hat der direkte Konkurrent im Aufstiegskampf im letzten Spiel nämlich nicht gepatzt und verbucht daher nun vier Punkte mehr als die Hagener.
Ausgangslage des Gegners
Die BG Dorsten befindet sich im oberen Mittelfeld der Regionalligatabelle. Auf Platz fünf mit zwölf Siegen und zehn Niederlagen hat der Gegner aus dem nördlichen Ruhrgebiet nichts zu verlieren. Zu den Aufstiegsplätzen fehlen fünf Siege, zu den Abstiegsplätzen fünf Niederlagen, beides ist an den verbleibenden vier Spieltagen außer Reichweite. Das befreite Aufspielen könnte gegen die BG Hagen, die unter Zugzwang steht, um weiterhin Chancen auf den Aufstieg zu haben, ein klarer Vorteil des Gegners sein.
Dass die BG Dorsten sich gegen die Volmestädter durchsetzen kann, zeigte sich bereits im November, als nach 40 Minuten ein 88:80-Erfolg für die Dorstener auf der Anzeigetafel stand.
Saisonziel verändert
BG-Coach Kosta Filippou spricht vor der anstehenden Partie „von einer wirklich schwierigen Situation“, in der sein Team sich aktuell befindet. Vor der Saison war das Ziel, dass man am Ende unter den ersten fünf steht. Da dies schnell erreicht wurde, war die logische Konsequenz, das Ziel höher zu stecken. „Dass nun ein gewisses Maß an Enttäuschung vorhanden ist, ist klar“, beschreibt Filippou den Gemütszustand der Mannschaft.
Sieg würde gute Stimmung zurück bringen
Um am Freitag zu siegen, müsse sein Team den Aufstieg erst einmal aus dem Kopf verbannen und wie am Anfang der Saison wieder „einfach spielen“ – dann sei man am erfolgreichsten. In den letzten Wochen haperte es vor allem an der Freiwurf- und Dreierquote, die in der Hinrunde noch zu den besten der Liga zählte. „Das kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass die Jungs mit der Situation zu kämpfen haben“, sagt Kosta Filippou.
Da wird es am Freitag nicht allzu sehr auf die Performance des Gegners ankommen, sondern darauf, dass die Spieler der BG den Kopf frei machen und „die letzten Spiele einer wirklich erfolgreichen Saison zu genießen versuchen“, schlussfolgert der BG-Übungsleiter, der, Stand Dienstag, auf alle seine Schützlinge zurückgreifen kann.