Bildung, Kultur und Zukunft

Hagen. Die neugegründete Zukunftsakademie NRW mit Sitz in Bochum versteht sich als Forschungsstätte für zukunftsweisende kulturelle Strömungen. Im Rahmen einer neuen Reihe, deren Auftaktveranstaltung am Montag, 1. Juli 2013, von 16 bis 19.30 Uhr im Hagener Kunstquartier, Hochstraße (Museumsplatz), stattfinden wird, sollen Fragen zur Zukunft der Stadtgesellschaft im Fokus von Kunst, Interkultur und kultureller Bildung erörtert und diskutiert werden.

Bereits 1902 erklärte Karl Ernst Osthaus, dass das neugegründete Folkwang-Museum ein Forum für zukunftsweisende kulturelle Strömungen sein sollte, denn – so formulierte es Osthaus selbst – „der Zweck unserer Anstalt ist es nicht, die Menschheit vor Entwicklung zu schützen“.

Umso mehr freut es den Direktor des Osthaus-Museums Hagen, Dr. Tayfun Belgin, dass es ihm gelungen ist, die Auftaktveranstaltung der Zukunftsakademie NRW nach Hagen zu holen, denn „in einer Stadt mit der höchsten Migrationsdichte in NRW gilt es, die interkulturelle Arbeit zu fördern und zu stärken, sowie neue Perspektiven deutlich zu machen“.

Das zentrale Thema der Veranstaltung: „Diversity Management“. Eingeladen sind zwei Referenten, Dr. Petra Köppel (Autorin und Beraterin in öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen) und Ivo Kuyl (Theatermacher in den Niederlanden und Brüssel), welche einen Überblick über Grundlagen und Methoden sowie Praxisbeispiele geben werden. In einer sich anschließenden Diskussion sollen Fragestellungen zum Thema erörtert werden. Hagens Kulturdezernent Thomas Huyeng wird die Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung mit einer Eröffnungsrede einstimmen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung unter zukunftsakademienrw@bochum.de wird gebeten.