Breckerfelds Bürgermeister geht in Rente

Breckerfeld. Ein Jahr vor Ablauf seiner regulären Amtszeit (20.10.2015) hat Breckerfelds Bürgermeister Klaus Baumann (69) die Fraktionsspitzen im Rat und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informiert, dass er im kommenden Jahr – am 13. September 2015 – nicht erneut für das Amt des Bürgermeisters der Hansestadt zur Verfügung steht.

Bürgermeister Baumann: „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich mit großer Leidenschaft Bürgermeister unserer wunderschönen schuldenfreien Hansestadt bin. Ich will auch nicht verleugnen, dass mir der unmittelbare Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, zu den Vereinen und zu meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlen wird. Ich bin stolz darauf, dass ich die positive Entwicklung unserer Stadt über mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich mitgestalten durfte. Nach über 55 Berufsjahren, davon sechs Jahre in der Industrie, anderthalb Jahre Bundeswehr und dann 48 Jahre bei der Hansestadt Breckerfeld, in denen ich stets mehr als 100 Prozent gegeben habe, möchte ich jetzt etwas kürzer treten.“

Baumann: „Ich werde mich nicht völlig aus dem kommunalpolitischen Geschehen zurückziehen, ich werde die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des kreisangehörigen Raumes und damit der Stadt Breckerfeld auch nach Beendigung meiner Wahlzeit im nächsten Jahr weiterhin auf Kreisebene und im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vertreten.“

Baumann, gelernter Industriekaufmann und Diplom-Verwaltungswirt, begann seine berufliche Laufbahn beim damaligen Amt Breckerfeld am 1. Oktober 1967. Elf Jahre später wurde Baumann Leiter des Haupt- und Personalamtes. Ebenfalls im Jahre 1978 wurde ihm in Personalunion die Leitung der Finanzabteilung und des Haupt- und Personalamtes übertragen. Er wurde ferner vom Rat der Stadt zum Kämmerer und zum stv. Stadtdirektor berufen. 1987 wählte die Stadtvertretung Klaus Baumann zum Stadtdirektor. 1999 machten ihn die Bürger in direkter Wahl zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Hansestadt Breckerfeld (mit über 68 Prozent). Wiederwahlen fanden im Jahre 2004 (72 Prozent) und 2009 (76,3 Prozent) statt.