Careen Jürgens: Trotz 90. Geburtstag noch nicht „pinselmüde“

Careen Jürgens mit einem Bild des Eiffelturms.
Careen Jürgens mit einem Bild des Eiffelturms. (Foto: privat)

Hagen. Grande Dame, Multitalent, Urgestein: das alles verkörpert Mitbegründerin und Ehrenmitglied der Hagener Künstler-Gilde, Careen Jürgens, die am 25. Juni ihren 90. Geburtstag feierte.

1928 in Wilhelmshaven geboren, entwickelte sich bei ihr der Keim zur Kunst in der Jugendzeit. Careen Jürgens studierte in Bremen klassischen Tanz, widmete sich dem Klavierspiel und war mehrfach Veranstalterin von Jazz-Matineen. Nach der Geburt ihres Sohnes rückte ihr künstlerisches Engagement zunächst in eine Warteschleife, bis sie den Weg von der Musik zur Malerei fand und ab 1972 intensivierte.

Neben der Ölmalerei und Schaffung zahlreicher Plastiken folgte 1977 ihre erste Ausstellung in Wuppertal.

Sie sagt selbst: „Wann immer ich male, spielen Gefühle eine große Rolle, denn sie sind Wirklichkeit. Heute, wenn ich an meinem Küchentisch sitze und male, bin ich dankbar für dieses Geschenk, auch wenn sich altersbedingt die Pinselführung etwas langsamer gestaltet. Doch die grauen Zellen im Kopf sind noch sehr aktiv und ich habe noch unzählige Motive in meinem Kopf.“

Davon zeugen auch ihre Bilder, die allein bei drei ihrer Einzelausstellungen in diesem Jahr gezeigt werden.