„Chaplinade“ in Hagener Stadthalle

Der geniale Filmpionier Charlie Chaplin. (Foto: Photoplay Productions Ltd)

EN-Kreis/Hagen. (zico) Wenn das Philharmonisches Orchester Hagen unter Dirigent Bernd Wilden am Freitag, 3. Februar 2012, 20 Uhr, in der Stadthalle Hagen zur „Chaplinade“ bittet, wird dies so mancher Musikfreund mit angenehmen Erinnerungen verbinden. Denn nach dem großen Erfolg der Filmaufführung von „Die keusche Susanne“ in der vorausgegangenen Saison ist der Dirigent und Komponist Bernd Wilden nun mit vier außerordentlich amüsanten Chaplin-Filmen zu erleben. Das Philharmonische Orchester Hagen spielt die von Carl Davis (geboren 1936) komponierte Musik zu den Filmen „The Adventurer“, „The Cure“, „Easy Street“ und „How to make movies“. Die Filme entstanden in den Jahren 1917 und 1918 und zeugen allesamt von Chaplins hoher komödiantischer Kunst, die ihn zu einem der bedeutendsten Komiker des 20. Jahrhunderts machte.

„How to make movies“ nimmt dabei eine Sonderstellung ein, denn es handelt sich um eine humoristische Dokumentation übe Chaplins Studio und seinen Arbeitsalltag. Hier wird der Zuschauer Zeuge der Verwandlung von Charles Chaplin in seine berühmte Rolle des Tramp.

  • Der Abenteurer („The Adventurer“, 1917): Charlie wird nach seiner Flucht aus dem Gefängnis von der Polizei gejagt. Währenddessen rettet er eine Frau, deren Mutter sowie den unfähigen Ehemann vor dem Ertrinken. Zum Dank wird er zu einer Party eingeladen. Dort amüsiert er sich mit der schönen, nichtsahnenden Gastgeberin, bis ihr eifersüchtiger Ehemann aus der Zeitung erfährt, dass Charlie ein gesuchter Häftling ist.
  • Die Kur („The Cure“, 1917): Der Trunkenbold Charlie begibt sich zur Kur an einen Badeort. Dort treibt er Personal und Kurgäste in den Wahnsinn. Als zu guter Letzt die berühmte Heilquelle mit seinen vorsorglich mitgebrachten Schnapsflaschen verseucht wird, geraten die Dinge außer Kontrolle.
  • Die Leichte Straße („Easy Street“, 1917): Der mittellose Charlie stiehlt in seiner Not die Kollekte einer Straßenmission, verliebt sich aber in die Orgelspielerin, die dort arbeitet. Reumütig gibt er seine Beute zurück und entschließt sich, bei der Polizei ein neues Leben zu beginnen. Mit viel Glück gelingt es ihm, den gefürchteten Verbrecher Eric zu stellen und hinter Schloss und Riegel zu bringen. Als mildtätiger Held in der Easy Street, dem Armenviertel, kommt er seiner Angebeteten näher, bis der fiese Eric aus dem Gefängnis ausbricht…
  • Wie man Filme macht („How to make movies“, 1918): In dem Dokumentarfilm begleitet das Publikum Charles Chaplin durch sein Filmstudio und erlebt, wie er dort sein nächstes Werk vorbereitet. Der 1918 entstandene Film, der erst 1959 veröffentlicht wurde, zeigt Chaplin, wie er sonst selten zu sehen war; außerhalb seiner Figur, ohne Schnäuzer und andere Erkennungsmerkmale – jedoch ohne dabei im geringsten an Humor einzubüßen.

Karten für diesen cineastisch-musikalischen Leckerbissen gibt’s zu Preisen zwischen 23 Euro und 44.45 Euro unter anderem beim wochenkurier in Gevelsberg, Mittelstraße 63-65, sowie in der wochenkurier-Geschäftsstelle Hagen, Frankfurter Straße 90.

Glückspilze können aber auch kostenlos dabei sein – der wochenkurier verlost drei mal zwei Eintrittskarten, die die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld für unsere Leser bereit stellt.

Einfach am Dienstag, 31. Januar 2012, zwischen 12 Uhr und 12.15 Uhr unsere Aktionsrufnummer

0 23 32 / 8 07 25

anwählen und das Stichwort „Chaplin“ nennen.

Die ersten drei Anrufer, die im genannten Zeitraum durchkommen und das richtige Stichwort nennen, gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!