Hagen. (hc) Der neue Chefarzt der Psychosomatik in Hagen-Boele, Dr. Christian Dürich, weiß, wie man den Ton angibt: Als Chorleiter in seiner Heimatstadt Goslar war er bereits früh mit dem Thema Musik und vor allem mit der Kirchenmusik verbunden. Und in der Kirchengemeinde wurde das Interesse für Psychoanalyse bei dem heute 35-Jährigen geweckt.

„In den Pausen bin ich manchmal über den kirchlichen Bücherflohmarkt gegangen. Und überraschenderweise gab es dort auch immer Bücher zu dem Thema Psychoanalyse. Die habe ich dann mitgenommen“, erklärt Dürich im Rahmen seiner Vorstellung.

Da lag es nah, dass sowohl ein Medizin- als auch ein Musikstudium in Betracht kamen. „Ich bin froh, dass es dann doch das Medizinstudium wurde“, gibt er zu. Seiner Leidenschaft für die Musik kam er dann aber doch noch nach, als er während seines Studiums zeitgleich ein Kirchenmusik-Studium begann.

Studiert und zunächst gearbeitet hat Dürich in Witten-Herdecke. Dort lernte er auch Adolf Zeller kennen, den er auf dem Posten des Chefarztes folgt. Zeller verlässt nach 30 Jahren das Katholische Krankenhaus Hagen (KKH) und wechselt in den Ruhestand.

Die Stelle als Chefarzt in Hagen ist als dauerhafte Lösung gedacht. „Ich befinde mich in einer Lebensphase, in der ich auf Kontinuität setze“, unterstreicht Dürich sein Engagement in Hagen.