Das gute, alte Sparbuch macht aktuell keinen Sinn

Hagen. (Red./ME) Macht das „gute, alte Sparbuch“ eigentlich noch Sinn? Schließlich sind die Zinsen so niedrig, dass immer mehr Menschen aufs Sparen verzichten. Oder anders gefragt: was macht mehr Sinn? Wie kann ich mein sauer verdientes Geld besser arbeiten lassen als auf dem Sparbuch – auch im Hinblick auf eine eventuelle Vorsorge fürs Alter?

Der Wochenkurier möchte seinen Lesern bei der Beantwortung dieser Fragen ein wenig unter die Arme greifen – mit Hilfe einer Experten-Telefon-Aktion am Mittwochnachmittag, 25. November 2015. Natürlich hat sich die Wk-Redaktion kompetente Hilfe ins Haus geholt: Als Wochenkurier-Partner fungiert die Sparkasse Hagen, die uns mit Markus van Eik (Spezialist Versicherungen), Martin Markowski (Kundenberater im Sparkassen-Karree) und Thomas Michalke (Abteilungsleiter Privatkunden) gleich drei Spezialisten zur Verfügung stellt. Die drei Experten werden am Mittwochnachmittag, 25. November, zwischen 15 und 18 Uhr unter der speziellen Wochenkurier-Telefonnummer 92255-86 zu erreichen sein.

Gefährlich!

Das gute, alte Sparbuch ist zwar „out“, aber daraus zu folgern, dass kein Geld mehr zur Seite gelegt werden muss, ist falsch und sogar gefährlich. Sparen bleibt wichtig. Allerdings kommt es auf das richtige Sparen an. Sparbuch und Tagesgeldkonto reichen deshalb nicht, weil die Zinsen dafür teilweise so niedrig sind, dass sie nicht einmal mehr die Inflationsrate ausgleichen können. Das bedeutet, dass das mühsam angesparte Vermögen real an Wert verliert.

Ein Beispiel: Wer 10.000 Euro bei einer jährlichen Verzinsung von 0,10 Prozent anlegt, verliert bei einer durchschnittlichen Inflation von einem Prozent etwa 90 Euro an Kaufkraft – und das Jahr für Jahr.

Konsequenz?

Alle Anleger, die bisher vor allem auf die Stabilität von festverzinslichen Anlagen – wie eben dem Sparbuch – vertraut haben, sind gezwungen umzudenken. Wer langfristig Vermögen aufbauen, für sein Alter vorsorgen, sein Vermögen erhalten und davon im Alter leben möchte, der kommt an einem gewissen Aktienanteil nicht vorbei.

Denn Aktienfonds eignen sich – entgegen der landläufigen Meinung – durchaus für konservative Anleger. Dabei müssen natürlich einige Voraussetzungen beachtet und geklärt werden – etwa im Hinblick auf die jeweilige Lebenssituation und auf die individuelle Risikobereitschaft. „Investieren statt spekulieren“: So muss das langfristige Motto lauten. Auf lange Sicht sind Aktien anderen Anlageformen eindeutig überlegen. Sie können damit gerade im Niedrigzinsumfeld einen wichtigen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten.

Hilfestellung

Eine umfassende Beratung ist aber sicherlich notwendiger denn je. Ein Stück weit kann die Wochenkurier-Redaktion den Lesern bei der Klärung ihrer Fragen vielleicht helfen – indem wir am Mittwoch, 25. November 2015, unser Experten-Telefon 92255-86 schalten. Ab 15 Uhr sind die Sparkassen-Mitarbeiter Markus van Eik, Martin Markowski und Thomas Michalke rund drei Stunden lang „ganz Ohr“ und können mit allen möglichen Fragen rund um das Thema  „Wie soll ich mein Geld arbeiten lassen?“ konfrontiert werden. Also: Termin notieren und anrufen!