Das war die Hagener Woche

Hagen. (ME/san) Diese Woche ist eine, in der es – abgesehen von der Verletzung des Phoenix-Korbjägers D.J. Covington – auch mal Erfreuliches zu vermelden gibt.

Geldsegen

So darf sich der Hagener Hospizverein nun auf einen Geldsegen freuen: Mit 700.000 Euro bedenkt die Stiftung Wohlfahrtspflege die Errichtung des stationären Hospizes in der Volmestadt. Das Geld stammt unter anderem aus dem Spielbankgewinn des Landes NRW.
So kann vielleicht noch dieses Jahr mit den Bauarbeiten an der Rheinstraße begonnen werden.

Denkmalschützer beeindruckt

Beeindruckt zeigten sich die beiden Landeskoservatoren Dr. Andrea Pufke (Rheinland) und Dr. Holger Mertens (LWL/ Westfalen) von einigen Hagener Baudenkmälern. Gemeinsam mit etlichen Mitarbeitern und Mitarbeitern weilten die beiden „Chef-Denkmalschützer“ am Mittwoch an der Volme, wo sie sich unter anderem die Ricarda-Huch-Schule, die Karl-Ernst-Osthaus-Villa Hohenhof  und den Verlagssitz des Wochenkuriers, Körnerstraße 45, anschauten.
Der Wochenkurier hat vor einem Jahr neue Räumlichkeiten im einstigen Hagener Direktionssitz des Kölner Gerling-Versicherungskonzerns bezogen. Die Außenfassade an der Körnerstraße ist ebenso im Original erhalten wie ein repräsentatives Treppenhaus. Das 1955 errichtete Bauwerk stellt ein besonders gutes Beispiel der Architektur des Wirtschaftswunders dar.

Haldener Gedenktafel wieder aufgetaucht

Die Ermittlungen der Kripo haben Licht in den Fall der zweiten verschwundenen Metalltafel vom Haldener Ehrenmal gebracht. Hier waren nicht etwa Metalldiebe am Werk, die nach dem Diebstahl der ersten Platte vor einem Jahr nun die zweite Hälfte mitgehen ließen, dieses Mal hat alles seine Richtigkeit. Die Stadt hatte eine Firma beauftragt, die gestohlene Platte zu ersetzen und dieses Unternehmen hat die verbliebene Tafel als Muster abgebaut. Davon hatte aber niemand Kenntnis – so dass hier reichlich Verwirrung gestiftet wurde.

Happy Birthday,Carl-Jürgen Brandt

Er weiß, wie Zwieback schmecken muss: Carl-Jürgen Brandt leitet seit nunmehr 32 Jahren die Geschicke des traditionsreichen Hasper Familienunternehmens.
In dieser Woche feierte der Unternehmer seinen 70. Geburtstag. Seit seinem 23. Lebensjahr ist er im Unternehmen und hat das Zwieback-Handwerk von der Pike auf gelernt. Nach dem Tod seiner Mutter Betty Brandt übernahm er 1984 die Verantwortung für das traditionsreiche Familienunternehmen und führte es ins 21. Jahrhundert. Aus der Backstube von 1912 ist eine moderne Unternehmensgruppe geworden.
„Die Brandt-Gruppe bleibt weiterhin in Familienhand.“, sagte Carl-Jürgen Brandt. „In den letzten Jahren haben wir viel in Innovation und den Ausbau unserer Kernkompetenzen investiert,“ so der Firmeninhaber. „Meine beiden Söhne, Carl-Heinz und Christoph, übernehmen seit einigen Jahren ebenfalls Verantwortung im Unternehmen und sorgen naturgemäß für neue Impulse.“Ein besonderer Ansporn ist Carl-Jürgen Brandt das immense Verbrauchervertrauen, das die Nummer eins im Zwiebackmarkt seit mehr als 100 Jahren genießt.

Mutter tröstet

Phoenix-Basketballer D.J. Covington, der sich im Spiel gegen Bamberg eine dramatische Luxation am linken Knie zugezogen hatte, liegt nach wie vor im Klinikum Dortmund und wird intensiv überwacht.
Dem 24-Jährigen gehe es den Umständen entsprechend gut, er werde vom Fachpersonal bereits ein wenig mobilisiert, so die Phoenix-Presseabteilung. Die Teamkollegen des US-Centers wechseln sich regelmäßig mit Besuchen ab. Auch seine aus Newport/Virginia angereiste Mutter steht ihrem Sohn zur Seite.