Das war die Woche

Hagen. (san/hc) Die Nachricht bewegte viele Menschen in dieser Woche: Der Gründer und langjährige Leiter der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck, ist am vergangenen Dienstag, 31. Mai 2016, im Alter von 77 Jahren gestorben. Einen großen Teil seines Lebens verbrachte der Menschenrechtler auch in Hagen.

Geboren in Danzig, floh er von dort 1945 zunächst nach Schwerte, zog dann 1950 nach Hagen. Hier war er aktiv in der kirchlichen Jugendarbeit der St.Elisabeth-Gemeinde, spielte eine kurze Zeit bei der DJK Saxonia Hagen Fußball. 1958 machte er sein Abitur am Fichte-Gymnasium.

Neudeck war häufig in Hagen, um über seine Arbeit zu berichten, auch war er Mitglied des Kuratoriums der hiesigen Georg-Kraus-Stiftung.

Stora Enso: Neuer Eigentümer

Die Geschäftsführung der Hagen-Kabel Pulp & Paper GmbH verkündete am Mittwoch die Übernahme der Papierfabrik von der finnischen Stora Enso-Gruppe. Die hinter diesem Unternehmen stehende Investoren-Gruppe beinhaltet die Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG – ein mittelständisches Familienunternehmen mit einem Schwerpunkt in der Herstellung altpapierbasierter grafischer Papiere. „Die neuen Eigentümer beabsichtigen die Produktion von grafischen Offset- und Rotogravure-Papieren weiter fortzuführen und auszubauen. Die geplanten Investitionen in Sachlagen und Personal sichern den Standort Hagen-Kabel langfristig“, hieß es bei der Übernahme-Bekanntmachung.

Hospiz-Spatenstich

Der symbolische erste Spatenstich erfolgte in dieser Woche an der Rheinstraße für das stationäre Hospiz. Der Beginn des Baus konnte aufgrund von Anwohnereinwänden nicht pünktlich beginnen. Voraussichtlich soll es nun 2017 losgehen.

Kick-Off mit Thomas Helmer

Die Fußballeuropameisterschaft steht vor der Tür und in der Volmegalerie wurde schon einmal die „Kleine Fanmeile“ eröffnet. Star-Gast war Thomas Helmer. Der weiß nämlich, wie es sich anfühlt, den kontinentalen Titel zu gewinnen. 1996 gehörte er zu der Mannschaft, die in England Europameister wurde.

Der aktuellen Mannschaft traut er viel zu – auch ohne Marco Reus. „Marco hat Pech, dass mit Khedira, Hummels und Schweinsteiger schon zu viele Spieler angeschlagen mitfahren. Bastian hat sich als Führungsspieler bewiesen, Marco ist auch zuletzt im Pokalfinale abgetaucht“, vergleichte Helmer den Borussen mit dem ebenfalls noch verletzten deutschen Kapitän.

Beim Torwandschießen gehörte Helmer zu den sicheren Schützen, aber auch Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer machte eine gute Figur. „Ich werde versuchen, den Oberbürgermeister davon zu überzeugen Deutschland- und Hagen-Fahnen an seinem Auto anzubringen“, so Fischer über die bevorstehende EM-Euphorie. Die soll auch beim Public Viewing auf der Hagener Fanmeile aufkommen. Zum Start am 12. Juni kommt unter anderem Star-Discjockey DJ Antoine.