Das war Hagens Woche

Kakerlaken-Alarm in der Arndtstraße: Am Donnerstag musste eine Wohnung geräumt werden. Die sieben Bewohner – Eltern mit fünf Kindern – wurden in einem Desinfektionszelt der Feuerwehr von den Insekten und deren Eiern befreit.

Kakerlaken-Alarm in der Arndtstraße: Am Donnerstag musste eine Wohnung geräumt werden. Die sieben Bewohner – Eltern mit fünf Kindern – wurden in einem Desinfektionszelt der Feuerwehr von den Insekten und deren Eiern befreit.
(Foto: Bärbel Taubitz)

Hagen. (tau /Red.) Ein Unfall mit glimpflichem Ausgang, ein relativ mildes Unwetter und ein konsequentes Vorgehen gegen Ungeziefer – das war Hagens erste Schulferienwoche.

Kakerlaken-Befall
Ein Hausverwalter hat am Donnerstag einen Kammerjäger in die Arndtstraße gerufen. Vor Ort stellte dieser fest, dass eine Wohnung massiv von Kakerlaken befallen und unbewohnbar war. Die 7-köpfige Familie musste ihre Bleibe verlassen und wurde von der Feuerwehr in einem Desinfektionszelt behandelt. Auch die beiden eingesetzten Mitarbeiter vom Jugendamt wurden vorsorglich einer Reinigungsaktion unterzogen. Der Kammerjäger ist derzeit dabei, die Wohnung von den Schädlingen zu befreien. Während dieser Zeit ist die betroffene Familie in einer städtischen Unterkunft untergebracht.
Mit unhaltbaren Zuständen in drei „Problemhäusern“ haben es die Behörden derzeit auch am Märkischen Ring zu tun. Hier geht es um Vermüllung, Rattenbefall und Baumängel.
Schotterwaggons entgleisten
Am Montagabend gegen 21.15 Uhr ereignete sich am Bahn­übergang Oeger Straße ein Unfall: Ein Güterzug, bestehend aus mit Schotter beladenen Waggons, kollidierte mit einem Lieferwagen. Einige Waggons entgleisten und verloren ihre Ladung.
Zwei Lokführer und ein Wagenmeister der Deutschen Bahn erlitten einen Schock und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Kraftfahrzeugs blieb unverletzt. Der Zugverkehr wurde zunächst an der Unfallstelle vorbeigeleitet, später konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Heftige Gewitter
Für Mittwoch, dem heißesten Tag der Woche mit lokal über 32 Grad Wärme, gab es rechtzeitig amtliche Unwetterwarnungen. Die vorausgesagten Sturmböen mit Hagel und Starkregen ereilten unter heftigen Blitzen und Donnergrollen auch die Volmestadt. Nennenswerte Schäden blieben hier jedoch aus.
Bei den Nachbarn sah es etwas anders aus: Die Kaiserstraße (L675) zwischen Wetter und Herdecke sowie der ­parallel verlaufende Ruhrtalradweg musste für den gesamten Verkehr voll gesperrt werden. Grund waren Felsabgänge im Klippenbereich der ­Kaiserstraße.