Das war Hagens Woche: Erfolgreiche Kontrollen

In diesem kontrollierten Polo stand der Fahrersitz nur lose im Inneren. (Foto: Polizei Hagen)

In diesem kontrollierten Polo stand der Fahrersitz nur lose im Inneren. (Foto: Polizei Hagen)

Hagen. (Red.) Eine Verkehrsgroßkontrolle führte die Polizei am Konrad-Adenauer-Ring am vergangenen Mittwoch durch. Zirka 300 Fahrzeuge aller Art wurden überprüft.

Bei einem 44-jährigen Polo-Fahrer traf die Kontrolle ins Schwarze: Dieser gab zunächst falsche Personalien an – gegen den Mann bestand Haftbefehl. Außerdem hatte er keinen Führerschein. Einem anderen Polo-Fahrer (21) untersagten die Beamten die Weiterfahrt – der Fahrersitz stand nur lose im Fahrzeuginneren.
Neben weiteren, kleineren Verstößen stellten die Ermittler einen PKW sicher, weil dieser nach einer Unterschlagung gesucht wurde.
Nicht gemeldet
Auch andere Behörden waren in dieser Woche wieder kontrollierend tätig: Unter Federführung der Ausländerbehörde haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters, der Wohnungsaufsicht und der Polizei sieben Häuser in verschiedenen Stadtteilen aufgesucht. Schwerpunktmäßig ging es um die Überprüfung von ausländer- und melderechtlichen Gesichtspunkten sowie um Leistungsmissbrauch.
Insgesamt wurden 212 Personen überprüft. Die Ausländerbehörde stellte dabei zehn Ausweisdokumente sicher, da die angetroffenen Hausbewohner einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. 13 Personen werden abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten. Darüber hinaus lagen in einigen Fällen Auffälligkeiten vor. Bei diesen Personen wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Missbrauch einzudämmen. Und es gibt Strafanzeigen wegen des Diebstahls von Strom. Außerdem werden Müllproblematiken und Wohnungsmängel an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.
Bildungsangebote
Aber auch Positives haben die Ämter zu bieten: Die Agentur für Arbeit Hagen, das Jobcenter Hagen und das Jobcenter EN veranstalteten eine Messe mit wichtigen Weiterbildungsträgern aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis.
Weiterbildungsträger für die unterschiedlichsten Branchen (Büro, Pflege, Transport/Verkehr, Lagerlogistik, Metall/Elektro) waren dabei.
„Die Nachfrage nach Qualifikation wird auf dem Arbeitsmarkt immer größer. Qualifizierte Mitarbeiter sind bei den Unternehmen gefragter und haben einfach bessere Chancen, Arbeit zu bekommen oder aufzusteigen. Um Angebot und Nachfrage direkt zusammenzubringen, präsentieren sich nach dem Erfolg der Premiere im Vorjahr jetzt sogar 22 Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen aus der Region hier in der Arbeitsagentur“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. „Und für die Förderung der Weiterbildung stehen in diesem Jahr noch rund zehn Millionen Euro zur Verfügung.“
Der neue 50-Euro-Schein
Für die bessere Kontrolle von Falschgeld hat die Bundesbank mit dem neuen Fünziger eine schwierig zu fälschende Banknote entwickelt. Ab dem 4. April wird die Neuauflage in Umlauf gebracht, die vor allem durch die deutlich kräftigere Farbgebung im Vergleich zum Vorgänger besticht. Schwierig zu fälschen sei vor allem die Smaragdzahl mit Kippeffekt auf der Vorderseite, erklärt Andrea Kind, Falschgeldexpertin der Deutschen Bundesbank. Wie bei den Fünfern, Zehnern und Zwanzigern wechselt die Zahl beim Kippen von smaragdgrün zu tiefblau.