Das war Hagens Woche: Hunde-Kamelle und brutaler Mord

Hagen. (san/ME) „Hagau!“ hieß es zu Beginn der Woche bei den ausgelassen feiernden Narren, erst in Boele, dann in der City. Der Sturm machte den Karnevalisten in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung. Diesmal war es lediglich das falsche Wurfmaterial, das für Unmut bei zahlreichen Gästen sorgte. Statt Kamelle regnete es vom Dschungelcamp-Wagen der Wittener Dragon Hunters Tütchen mit Hundeleckerlis. Viele Kinder hatten zu spät bemerkt, dass das, was sie da lutschten, nicht für sie bestimmt war.

Als schönster Prunkwagen wurde der „König der Löwen“ der Loßröcke prämiert.
Ohne Schäden
Das Sturmtief dieser Woche namens „Wilfried“ ließ sich dann bis Donnerstag Zeit und rappelte heftig an allem, was nicht niet- und nagelfest war, ohne ernsthafte Schäden in der Volmestadt zu hinterlassen.
Zwei Gauner an der Leimstraße
Am Donnerstag erschienen zwei Männer gegen 15 Uhr im Büro einer Kfz-Werkstatt auf der Leimstraße und verwickelten die 63-jährige Angestellte in ein Gespräch. Während des Gesprächs begab sich einer der Männer auch hinter den Verkaufstresen. Nach einigen Minuten verließen die Männer das Büro und verschwanden in unbekannte Richtung. Kurz darauf bemerkte die Angestellte, dass eine Tasche mit einem vierstelligen Geldbetrag verschwunden war. Die 63-Jährige kann die beiden Diebe wie folgt beschreiben:
Einer der beiden Täter ist ca. 45 bis 50 Jahre alt und 170 bis 175 cm groß. Er ist schlank, hat dunkle, kurze Haare und trägt einen Dreitagebart. Der Mann war zur Tatzeit mit einem dunklen Parka und einer dunklen Hose bekleidet.
Der andere Dieb ist ca. 35 bis 40 Jahre alt und 180 cm groß. Er ist von kräftiger Statur, hat ebenfalls dunkle, kurze Haare und trägt einen Fünftagebart sowie auffällige Koteletten. Dieser Mann war zur Tatzeit mit einer schwarzen Bomberjacke und einer blauen Jeans bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Tel. 02331/ 986-2066 zu melden.
XY-Hinweise zu Tod eines Seniors aus Hagen
Weiterführende Hinweise zur Aufklärung des Mordes an einem 81-jährigen Hagener sowie einer Seniorin aus Eschborn erhoffte sich die Polizei durch die Schilderung des brutalen Verbrechens in der Sendung „XY Aktenzeichen“.
Die Opfer wurden in der vergangenen Woche bei einem Besuch in Oberbayern getötet. Bisher sind rund zehn Hinweise aus der Bevölkerung dazu beim zuständigen Kriminalamt eingegangen.