Das war Hagens Woche: Junge Schauspieler top

Heimatbund-Vorstand Jens Bergmann (r.) übergab kürzlich das neue Schild an Pastor Friedbert Fellert von der Reformierten Gemeinde am Bergischen Ring. (Foto: S. Fuhrmann/Heimatbund) Es gab wieder herausragende Beiträge bei den Schul- und Jugendtheatertagen

Heimatbund-Vorstand Jens Bergmann (r.) übergab kürzlich das neue Schild an Pastor Friedbert Fellert von der Reformierten Gemeinde am Bergischen Ring. (Foto: S. Fuhrmann/Heimatbund) Es gab wieder herausragende Beiträge bei den Schul- und Jugendtheatertagen

Hagen. (Red.) Ein gelungener Wochenstart, wenn der Montag mit Kultur begeistert: Im Rahmen der 28. Hagener Schul- theatertage am 26. und 27. Juni wurden insgesamt zehn Stücke gezeigt, beteiligt waren fünf Schulen sowie drei außerschulische Einrichtungen aus Hagen, Unna und Menden. Wegen der guten Leistungen verlieh die Jury in diesem Jahr gleich fünf erste Preise.

In der Kategorie Kinder gewann die OGS Kipper mit dem Stück „Die Buchstaben-­Piraten“. In der Kategorie Jugend I wurde je ein erster Platz vergeben an die „ScheinWerfer“ der Jugendkunstschule Unna für „Jack!“ sowie an das Städtische Hönne-Gymnasium aus Menden für „Das Camp“.
In der Kategorie Jugend II wurden ebenfalls zwei erste Plätze vergeben: an die Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) in Haspe für das Western-Musical „Der wilde Westen, wie er wirklich war“ und an das M.A.T.-Theater der Fabrik Menden/Junges M.A.T für „Augenblick, verweile doch!“.
Kulturgut-Hinweis
Und auch das ist eine kleine kulturelle Bereicherung: In seinem Bemühen, Hagener Besonderheiten vor Augen zu führen, konnte der Hagener Heimatbund wieder ein neues „Erklärschild“ installieren.
Heimatbund-Vorstand Jens Bergmann übergab das neue Schild an Pastor Friedbert Fellert von der Reformierten Gemeinde am Bergischen Ring. Es weist auf zwei große Sandstein-Reliefs hin, die 1682 in der reformierten Kirche am Markt eingebaut wurden und nach deren Abriss 1873 in den Bau des Gemeindehauses integriert wurden. Über der Eingangstür hängt als Christliches Symbol der Pelikan, der sich die Brust aufreißt und mit seinem Blut die Jungen nährt. Im Treppenhaus ist ein 20 Zentner schwerer Sandstein eingemauert, der früher das Eingangsportal der alten Kirche krönte: Zwei Löwen halten den Kurhut des Großen Kurfürsten. Der Stein erinnert an den damaligen brandenburgischen Herrscher, der 1661 zugewanderten Klingenschmieden die Ansiedlung in Eilpe genehmigte.
Überraschung
Eine Überrschung gab es im Prozess gegen eine bekannten Hagener Juwelier: Er gestand, den letzten Raubüberfall im September 2014 auf seinen Laden vorgetäuscht zu haben.
Kein Risiko
Während in anderen deutschen Städten einige Hochhäuser mit ähnlich problematischen Verkleidungen wie in Londen entdeckt worden sind, scheinen Hagens Hochhäuser risikofrei zu sein. Das jedenfalls sagen die städtischen Experten.