Das war Hagens Woche: Unfälle, Kontrolle, Kirmesfrust

Zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten kam es am Montag in Vorhalle. Am Wolfskuhler Weg in Richtung Weststraße auf Höhe der Einmündung zum Sporbecker Weg trat plötzlich eine 77-Jährige auf die Fahrbahn. (Foto: Polizei Hagen)

Zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten kam es am Montag in Vorhalle. Am Wolfskuhler Weg in Richtung Weststraße auf Höhe der Einmündung zum Sporbecker Weg trat plötzlich eine 77-Jährige auf die Fahrbahn. (Foto: Polizei Hagen)

Hagen. (san) Drei Unfälle mit Personenschäden gleich zu Beginn der Woche – das ist keine gute Bilanz. Am Montag sprang ein Vierjähriger an der Helmholtzstraße unvermittelt zwischen Parkbuchten hervor auf die Fahrbahn. Trotz der eingehaltenen Schrittgeschwindigkeit und einer Vollbremsung des herannahenden Autos konnte die Kollision nicht verhindert werden. Gottlob wurde der Junge nur leicht verletzt.

Weniger Glück hatte eine 77-Jährige, die am Dienstag am Sporbecker Weg beim Überqueren der Fahrbahn von einem PKW erfasst wurde. Auch eine 42-Jährige, die beim Rangieren eines Kleinlasters in einem Garagenhof an der Haldener Straße übersehen wurde, zog sich schwere Verletzungen zu.
Routinierte Kontrollen
Schon Routine sind die Kontrollen südosteuropäischer Zuwanderer durch städtische Behörden und Polizeibeamte. Am Dienstag wurde der Status von 265 Personen unter die Lupe genommen. Dabei traf man auf neun Bewohner, die bisher nicht vor Ort gemeldet waren. 31 Zuwanderer waren hingegen schon verzogen, obwohl sie noch gemeldet sind. Hier wird nun geprüft, ob Leistungsmissbrauch vorliegt.
Endlich Sommer
Nicht nur sorgte das sommerliche Wetter für verlängerte Öffnungszeiten in den Hagener Freibädern Hestert, Hengstey und Hohenlimburg. Bis 20 Uhr hielten die gut besuchten Einrichtungen ihre Pforten offen. Die warmen Sonnenstrahlen erfreuten auch Besucher und Schausteller der Hasper Kirmes, die am Dienstagabend für dieses Jahr schon wieder passee ist.
Bolzenwürdig
Allerdings meinten viele Kirmesbummler, diese Straßenkirmes sei selbst bolzenwürdig. Noch nie sorgte sie für soviel negatives Stadtteilgespräch. Große Lücken zwischen den Buden, die Kirmesmeilen verkleinert, selbst auf dem Ernst-Meister-Platz konnten die Besucher keine „Runde“ mehr drehen.An dem sich in den Jahren zuvor dort befundenen Toilettenwagen wurde gar gespart. Der Weg bis zur einzigen WC-Möglichkeit des HHBV an der Frankstraße war vielen zu weit. Ob des warmen Wetters wurden die Getränke auf dem Platz an der Tillmannsstraße reichlich geordert. Wildes Pinkeln war angesagt.