Demo in Hagen verlief weitgehend friedlich

Hagen. Etwa 1000 Menschen nahmen laut Angabe der Polizei am gestrigen Samstag, 29. Oktober 2011, an einer unter dem Motto „Frieden“ abgehaltenen Demonstration des Kurdischen Kulturvereins in der Hagener Innenstadt teil.

Die Veranstaltung startete um 15 Uhr an der Bahnhofstraße. Von hier ging es über die Hindenburgstraße zur Elberfelder Straße, wo es im Bereich Grabenstraße zu einem Flaschenwurf auf einen Polizeibeamten kam, der hierdurch leicht verletzt wurde.

Durch das konsequente Einschreiten der Polizei konnte die kurzfristig aufgeheizte Situation jedoch schnell wieder beruhigt werden.

Gegen 15.45 Uhr erreichte der Zug nach kurzer Zwischenkundgebung in Höhe des Volksparks das Kurdische Zentrum in Höhe des Arbeitsamtes an der Körnerstraße. Auf dem Weg dorthin erfolgten Flaschenwürfe aus einer Wohnung heraus, durch die zwar keine Personen verletzt, jedoch zwei parkende Fahrzeuge beschädigt wurden.

Nach einer Abschlusskundgebung erklärte der Veranstalter gegen 16.15 Uhr das offizielle Ende der Demonstration.

Die Einsatzleitung der Polizei zeigte sich abschließend zufrieden, dass es außer den zwei kleinen Zwischenfällen zu keinen weiteren Ausschreitungen gekommen ist. So zeigte wohl auch der – auch in kurdische Sprache übersetzte und vor Ort als Handzettel verteilte – Friedensappell von Oberbürgermeister Jörg Dehm und Polizeipräsidentin Ursula Steinhauer seine Wirkung.