Demo, Jazz und Such-Aktion

Hagen. (san) Elf musikalische Events auf fünf Bühnen – das erste Jazzfestival fand jetzt auf dem Elbersgelände statt. Internationale Künstler, aber auch heimische Gruppen wie die Big-Band der Max-Reger-Musikschule boten für die verschiedenen Jazz-Geschmäcker das Richtige für Ohr und Tanzbein. Die Organisatoren hatten jedoch im Vorfeld auf eine noch größere Resonanz gehofft.

Auch die Hoffnung auf starke Feuervögel im Auswärtsspiel gegen Bamberg wurde getrübt. Die Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen mussten eine 75:97-Niederlage einstecken. Der mehrfache Deutsche Meister Bamberg präsentierte sich deutlich überlegen. Für die „Phoenixe“ war die Anstrengung auch deshalb groß, hatten sie doch das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen zu absolvieren. Am heutigen Samstag geht’s gegen die Bayern, den haushohen Liga-Favoriten…

Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligte sich am Mittwochabend an der Suche nach einem 85-Jährigen, etliche Beamte und ein Spürhund waren ebenfalls im Einsatz. Die Suche verlief ohne Erfolg, der Vermisste schaffte es im Laufe der Nacht aus eigener Kraft, nach Hause zurückzufinden.

Ein 36-jähriger Angehöriger eines Paketdienstes näherte sich am Mittwoch, 8. Oktober 2014, einem Grundstück auf der Delsterner Straße. Dort wollte er ein Paket ausliefern. Als er das Grundstück erreichte, zwängte sich ein Schäferhund durch eine Lücke im Zaun und biss den Paketzusteller in die linke Hand. Er musste sich wegen der Bissverletzung im Krankenhaus behandeln lassen.

Erst waren es rund 150 Kurden, die sich an einer spontanen Demonstration in der Hagener City beteiligten. Sie wollten auf den Krieg in der umkämpften kurdischen Stadt Kobane aufmerksam machen. An einer weiteren abendlichen Demonstration nahmen bereits 700 Leute teil, die friedlich vom Bahnhof zum Friedrich-Ebert-Platz zogen, wo es eine Kundgebung gab. Zeitgleich mit Demonstrationen in anderen Städten gab es dann am Donnerstagabend nochmals einen Marsch der Kurden mit dem Thema: „Angriffe auf die nordsyrische Stadt Kobane“. Die etwa 600 Teilnehmer sammelten sich gegen 17.30 Uhr in der Bahnhofstraße. Um 18.30 Uhr zogen zum Friedrich-Ebert-Platz, wo eine Zwischenkundgebung stattfand. Im Anschluss zog der Aufmarsch über die Körnerstraße weiter zum kurdischen Kulturverein. „Die Veranstaltung verlief friedlich ohne besondere Zwischenfälle“, so die Polizei.

Die Gewerkschaft Verdi hat gegenüber der AWO weitere Warnstreiks für die gesamte Zeit zwischen dem 14. und 28. Oktober angekündigt. Wo und wann genau die stattfinden sollen, ist bislang unbekannt. „Dabei könnten wir einem neuen Tarifvertrag längst sehr nahe gekommen sein, wenn Verdi die Verhandlungen Anfang des Monats nicht unterbrochen hätte“, sagt Wolfgang Altenbernd, Geschäftsführer des Awo-Bezirks Westliches Westfalen.