Den Wochenkurier-Lesern sei Dank: 400 Euro für die Suppenküche

Freuten sich gemeinsam über die Spende in Höhe von 400 Euro: Uli Kramm

Freuten sich gemeinsam über die Spende in Höhe von 400 Euro: Uli Kramm, neuer Vorsitzender der Suppenküche in Hagen, Melanie Parroche, Geschäftsführerin des Wochenkurier, sowie Wochenkurier-Geschäftsführer Philipp Brück und Dr. Theo Scholten, Vorstandsmit

Hagen. (lz) Mit einer Kalender-Aktion hatte sich der Wochenkurier für den guten Zweck eingesetzt: Je einen der handlichen Din-A4-Jahreskalender gab es für unsere Kunden kostenlos in den Geschäftsstellen des Wochenkuriers, für jeden weiteren sollte eine kleine Summe von 10 Cent gespendet werden. Insgesamt 400 Euro kamen auf diese Weise zusammen.

Fast doppelt so viel wie beim letzten Mal. Der Erlös wurde am gestrigen Dienstag, 28. Februar, von Geschäftsführerin Melanie Parroche und Geschäftsführer Philipp Brück an Uli Kramm und Dr. Theo Scholten von der Suppenküche in Hagen überreicht.
Ehrenamtlich
Insgesamt 250 Essen werden in der Suppenküche am Märkischen Ring täglich ausgegeben. Dabei helfen 75 Ehrenamtliche mit, um an insgesamt fünf Tagen die Woche von 6.30 bis 14 Uhr ein kostenloses leckeres Essen zu bereiten. Dienstags gibt es hier auch Frühstück von 8.30 bis 11 Uhr. Die 75 Ehrenamtler sind wiederum in diverse Gruppen aufgeteilt.
Kostendeckend
Da sich die Suppenküche ausschließlich durch Spenden finanziert, zählt wirklich jede helfende Hand und kleine Summe, um den kostenlosen Service für Hilfsbedürftige zumeist Wohnungslose anbieten zu können. 2016 konnte sich der Verein über rund 900 Geldeingänge freuen, berichtet Schatzmeister Jürgen Brüss. Immerhin belaufen sich die monatlichen Ausgaben einer Einrichtung wie der Suppenküche auf satte 7.000 Euro im Monat. Strom, Abfallgebühren, Lebensmittel – da kommt einiges zusammen.
Kleinstbeträge helfen
Umso dankbarer sind die 75 ehrenamtlichen Helfer auch über kleine Summen. „Es muss nicht immer das große Geld sein, um uns zu unterstützen“, betont Vorstandsmitglied Dr. Theo Scholten. „Auch Kleinstbeträge können helfen, die Suppenküche und ihren kostenlosen Service am Leben zu halten“, fügt er an.
Wenn man bedenkt, dass bereits ein Euro eine warme Mahlzeit bedeutet, ist es ganz einfach, dieser guten Sache unter die Arme zu greifen.