Denen helfen, die vergessen

Hagen. Das „netzwerk demenz“ informiert am Samstag, 18. September, von 10 bis 16 Uhr mit einem Aktionstag in der Volme-Galerie über die Alterskrankheit „Demenz“. In Hagen leiden etwa 1,4 Prozent der Einwohner unter einer Demenz und deren Folgen. Auf Grund der demographischen Entwicklung ist in den kommenden Jahren mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Um Betroffene und Angehörige vielfältig unterstützen zu können, haben sich in Hagen 24 Einrichtungen zusammengeschlossen und gemeinsam das „netzwerk demenz“ gegründet, welches unter dem Dach der Stadt Hagen geführt wird. Die Mitglieder setzen sich zusammen aus Vertretern der Bereiche Hausnotruf, Mahlzeitendienste, Betreuungsangebote, Tages- und Kurzzeitpflege sowie der ambulanten und stationären Pflege.

Ziel des Netzwerks ist es, pflegende Angehörige zu unterstützen und die Versorgung der Menschen mit Demenz zu verbessern. In den Stadtteilen Wehringhausen, Hagen-Nord, Haspe und Hohenlimburg sind schon Betreuungsnachmittage und Gesprächskreise für pflegende Angehörige durch das Netzwerk entstanden. Weitere Beratungsstellen in den anderen Stadtteilen sollen folgen.

Auf dem Aktionstag werden die Besucher darüber aufgeklärt, welche Symptome und Verhaltensweisen auf eine beginnende Erkrankung hindeuten können. Interessierte erhalten zudem umfangreiche Informationen und Tipps.

Veranstaltungsort

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