Denkmalschutz: Haus Harkorten im Sonderprogramm

(Foto: Michael Eckhoff)
(Foto: Michael Eckhoff)

Haspe. Das hochbedeutende Haus Harkorten in Haspe ist – samt seiner Nebengebäude – ein kulturgeschichtliches Juwel und sogar ein nationales Denkmal. Dennoch gammelt die Häusergruppe seit Jahren vor sich hin ist. Aber Rettung naht. In einer ersten Stufe wurde Harkorten in das sogenannte Bundes-Denkmalschutz-Sonderprogramm IV aufgenommen.

Daraus stehen jetzt 200.000 Euro bereit. Der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel (2.v.l.) hatte sich beim zuständigen Kulturstaatsminister Bernd Neumann für das Projekt eingesetzt. Darüber freuen sich: OB Jörg Dehm (r.), Eigentümervertreter Hans Hermes (2.v.r.), Georg Thomys (l., stellvertretender Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung) sowie Ina Hanemann als Leiterin der Unteren Denkmalbehörde.

Die 200.000 Euro fließen in das aus dem 17. Jahrhundert stammende „alte Gutshaus“ (im Hintergrund), das auch das Geburtshaus der berühmten Eisenbahn- und Industriepioniere Friedrich und Gustav Harkort ist. Investor Hermes will es denkmalgerecht in fünf Wohneinheiten verwandeln.