Hagen. (cs) Ein Kaninchen wird „wie von Zauberhand“ aus einem Zylinder gezogen, eine hübsche Tänzerin wird zersägt und aus dem Ärmel eines verkleideten Zauberers entspringt ein Blumenstrauß – Zaubertrick-Klischees, mit denen Farid aus Hagen, der vor seiner Karriere als Illusionist und Magier die Gesamtschule Eilpe besuchte und in Bochum Jura studierte, rein gar nichts zu tun hat.

Neue TV-Show

Wenn am Montag, 8. Januar, um 20.15 Uhr, seine dritte eigene TV-Show beim Bezahlsender „Sky1“ ausgestrahlt wird, erwartet den Zuschauer mehr als gewöhnliche Zauberei.

Besonderes Format

Doch in den insgesamt acht Folgen wird Farid nicht schlicht für die Prominenten wie Helene Fischer, Arthur Abraham, Lukas Podolski, Rapper Cro, Sänger Tim Bendzko oder Dirk Nowitzki zaubern: „Ich habe bei allen persönlich angefragt und wir sind uns auf Augenhöhe mit Respekt und viel Wertschätzung begegnet“, erklärt Farid. Das mache die Begegnungen mit den Stars und das Format der neuen TV-Show auch so besonders.

Nowitzkis Trefferquote

So trifft er sich zum Beispiel mit Box-Legende Arthur Abra­ham im Ring: „Er hat beim Treffen mit mir sein blaues Wunder erlebt“, scherzt Farid, „allerdings an meinem Körper.“ Mit NBA-Star Dirk Nowitzki wurden Körbe geworfen und der Illusionist hatte zuvor dessen Trefferquote getippt – ob die Schätzung stimmte, wollte Farid jedoch noch nicht verraten. Action versprechen aber auch alle weiteren Folgen, in denen er beispielsweise mit Cro Paintball spielt oder mit Lukas Podolski einen Flugplatz unsicher macht.

Tour 2018

Neben dem Jahresauftakt mit seiner neuen TV-Show wird der Hagener Illusionist aber auch auf große Live-Tournee mit über 17 Shows (weitere Termine folgen) durch Deutschland und die Schweiz gehen. „Ich komme natürlich auch nach Hagen“, sagt er und vermittelt den Eindruck, dass ihm die Heimat schwer am Herzen liegt. Bis dahin müssen sich die Hagener jedoch noch ein paar Monate gedulden: Am 26. November trittt Farid dann in der Stadthalle auf.

Erster Auftritt im „Tor 2“

„Ich erinnere mich noch an meinen ersten richtigen Auftritt im Jahr 2001. Da bin ich im ‚Tor 2‘ in Eilpe aufgetreten und hatte mir das alles einfacher vorgestellt, als es im Endeffekt war.“ Zur Show kamen lediglich 26 Zuschauer und nachdem die Gema-Gebühren bezahlt waren, blieb für den Magier lediglich ein dickes Minus übrig.

Moderner TV-Magier

Knapp zwanzig Jahre später liegen zahlreiche TV-Auftritte und Live-Shows hinter dem Volmestädter, der schon als Kind wusste, dass er „TV-Magier“ werden wollte – damals noch unvorstellbar, vor allem für seine Eltern.

„Die haben natürlich gar nicht so recht verstanden, was ich damit meinte, haben mich gefragt, ob ich im Zirkus auftreten wolle und das gefilmt werden sollte.“ Inzwischen ist natürlich nicht nur Farids Eltern klar, was sich hinter einem TV-Magier verbirgt.

Denn mit dem verstaubten Image eines klassischen Zauberers im Zirkus hat das rein gar nichts zu tun. Farid legt auch in seiner neuen Bühnenshow wieder Wert auf moderne Requisiten und weiß dem Zuschauer mit nicht erklärbaren Illusionen zu imponieren. Da verschwindet – wie einst bei einem Auftritt in der Arena am Ischeland – auch schon einmal ein Zuschauer-Auto vom Parkplatz und steht urplötzlich auf der Bühne.

Wie Farid das macht, kann und will er nicht ausplaudern. „Kleinere Kunststücke verrate ich natürlich manchmal bei Fan-Treffen und wer ernsthaftes Interesse an der Magie hat, kann gern meine Online-Zauberschule besuchen.“ Die finden Interessierte unter werdeteildermagie.de.

Wieder Kind werden

Farids Live-Shows sprechen ein breites Altersspektrum an. „Die Zuschauer sollen zum Kind werden, staunen und ihre Probleme für einen Moment vergessen“, wünscht sich der sympathische Magier.

(Foto: Sky Deutschland)