Der Lebkuchenmann und Alice verzaubern

Hagen. (Red./tau/ME) Auch im Theater wird’s wieder weihnachtlich – mit mehreren verlockenden Produktionen:

In diesem Jahr steht kein Märchen, sondern ein Musical für Kinder auf dem Programm: „Der Lebkuchenmann“ von David Wood. Inszeniert wurde es vom Theaterintendanten Norbert Hilchenbach, musikalischer Leiter ist Andres Reukauf.
Um Mitternacht, wenn die großen Menschen schlafen, ereignen sich ungewöhnliche Dinge auf dem Küchenregal: Es herrscht heftige Aufregung unter den Bewohnern. Die „Großen“ wollen Herrn von Kuckuck samt seiner Kuckucksuhr auf den Müll werfen, denn der Arme ist stockheiser und kann die Stunden nicht mehr ausrufen. Doch das können seine Freunde nicht zulassen. Fräulein Pfeffer, der zupackende Herr Salz und der frischgebackene Lebkuchenmann überlegen gemeinsam, was zu tun ist.

Honig für die angeschlagene Stimme muss her. Unglücklicherweise steht dieser im obersten Regal, wo die einsame, grantige Frau Teebeutel in ihrer Kanne wohnt. Und dann taucht auch noch Flitsch Gamasche, die hungrige Mafia-Maus auf, die den schmackhaften Lebkuchenmann nur zu gerne vernaschen würde. Mit viel Witz, Mut und ebensoviel Musik nimmt das spannende Abenteuer für Kinder und Erwachsene seinen Lauf. Mit „Der Lebkuchenmann“ schrieb David Wood eines der erfolgreichsten Musicals für Kinder über Einfallsreichtum, Mut und die Notwendigkeit, gute Freunde zu haben.

Alice tanzt im Wunderland

Der jüngste Geniestreich von Ballettchef Ricardo Fernando verzückt Publikum und Kritik gleichermaßen: „Alice im Wunderland“, der verrückt-fantastische Ballett-Abend für die ganze Familie, zieht alle in seinen Bann! Das „Balletthagen“ entführt die Zuschauer in eine Phantasiewelt mit dem weißen Kaninchen, der Grinsekatze, der bösartigen Herzkönigin und dem verrückten Hutmacher, der überlebensgroßen Raupe und Tweedeldum, Humpty Dumpty und vielen anderen anzutreten.

Ricardo Fernando hat eine eigene humorvolle Fassung mit viel Witz choreographiert, in der die gesamte Compagnie in verschiedenen Rollen zu sehen ist. Kurzum: Ein verzaubernder Abend für Jung und Alt.

Heilige Geschichte mal etwas anders

„Der Messias – die Weihnachtskomödie“ von Patrick Barlow (Inszenierung: Werner Hahn) im „Lutz“ – gehört zum absoluten „Muss“ für Theaterfans.

Sie sind das Wirrwarr in Person: Theo, der Dramaturg. Und Bernhard, der Handlanger. Theo, der Kluge. Und Bernhard, der Schlichte. Zwei hinreißend schief ins Leben gebaute Männer, eine Idee: die Weihnachtsgeschichte neu erzählt – neu beleuchtet, neu durchlüftet, neu erlebt, neu erspielt. Und das zu zweit! Bei dem Personalbedarf! Josef, Maria, Erzengel, Römer, Hirten, Hebamme, Jesuskind, Schafe, Esel… Chaos vorprogrammiert. Ach ja: Frau Timm, die Diva, und Kirsten, die Organistin – auch sie tragen dazu bei. Zum Chaos. Zum Durcheinander. Zum Lacherfolg. Zum Kultstück. Seit neun Jahren. Zur Weihnachtszeit. Auf den Brettern des „Lutz“.

Alpenländische Adventsstimmung

Alpenländische Weihnacht kann man beim Adventskonzert am Sonntag, 14. Dezember 2014, ab 18 Uhr erleben. Als Solisten zu erleben sind: Kristine Larissa Funkhauser (Mezzosopran), Veronika Haller (Sopran), Maria Klier (Sopran), Kejia Xiong (Tenor) und Willi Huber (Zither). Die Leitung hat Florian Ludwig. Und natürlich auch dabei: Das Philharmonische Orchester sowie der Kinderchor des Theaters.

Termine, Karten und Infos für alle Veranstaltungen gibt’s unter Tel. 02331/ 207-3218, www.theaterhagen.de, in allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/ 207-5777 und bei den Eventim-Vorverkaufsstellen.

Schön mitsingen!

Das traditionelle, samstägliche Adventssingen im Theatercafé hat längst Kultstatus erlangt: Am 29. November, 6., 13., sowie 20. Dezember 2014, jeweils um 16 Uhr, bietet das Theater im großen Haus Lieder und Geschichten rund um den Advent.

Und hier heißt es: Eintritt frei!