„Der Tod wartet im Netz“

Hagen. (ric) Der Kommissar lebt ein schönes Leben. Doch dann geschieht das Unfassbare: Seine Frau und seine Tochter kommen bei einem Unfall um. Der Kommissar gerät zunehmend auf die schiefe Bahn. Schließlich ist der Absturz total: Als Obdachloser schläft der ehemalige Polizeibeamte im Volksgarten. Doch eines Morgens ändert sich alles schlagartig, als er wach wird: Direkt gegenüber liegt eine Leiche. Der Mann weiß, dass die Polizei bei Obdachlosen nicht so genau hinsieht. Also beschließt er, den Fall selbst zu lösen. Der ehemalige Kommissar begibt sich auf eine gefährliche Reise…

Autorin Birgit Ebbert veröffentlichte bereits viele Kinderbücher - mit ihrem Kurzkrimi landete sie nun unter den besten 25 Teilnehmern beim renommierten Agatha-Christie-Wettbewerb. (Foto: ric)

Wird der Kommissar, der durch ein Unglück in die Obdachlosigkeit geriet, den Fall lösen können? Wer es wissen möchte, sollte sich das E-Book „Der Tod wartet im Netz“ ansehen. In diesem finden sich darin 25 prämierte Kurzkrimis – mit dabei ist auch die Geschichte des Polizeibeamten. „Erfunden“ hat ihn die Hagener Autorin Birgit Ebbert. „Mit der Geschichte des Kommissars habe ich am Agatha-Christie-Krimiwettbewerb 2011 teilgenommen“, sagt die Schriftstellerin. „Gewonnen hat zwar jemand anderes – aber mein Kurzkrimi wurde unter die besten der immerhin 600 Einsendungen gewählt!“

Kindheitstraum wurde wahr

Die promovierte Pädagogin schreibt, so lange sie denken kann. „Ich wollte immer Autorin werden“, erinnert sie sich. „Schon als kleines Kind habe ich eigene Geschichten erfunden.“ Und schon damals hatte sie eine besondere Leidenschaft für Kriminalgeschichten: „Meine Detektivin hieß damals Bim K. Portobello. Heute ist das Schriftsteller-Dasein übrigens mein zweites Standbein neben der Selbstständigkeit. Seit Anfang 2011 habe ich sogar eine eigene Agentin.“

Und das war auch nötig: Von Birgit Ebbert sind viele Kinderbücher, Kurzgeschichten und Krimis erschienen. Außerdem verfasst sie pädagogische Werke, die Kinder spielerisch beim Lernen unterstützen sollen. „Dann habe ich noch ein Werk über Erich Kästner – über ihn habe ich promoviert – veröffentlicht. Und ich habe pädagogische Broschüren für das Bundesministerium geschrieben“, erklärt Ebbert ihr vielfältiges Pensum. Genug hat sie noch lange nicht: „Schließlich liegt noch so Einiges unveröffentlicht in meiner Schublade.“

Ideen kommen einfach so

Und woher nimmt die Schriftstellerin ihre Ideen? „Der Handlungsstrang für den aktuellen Kurzkrimi fiel mir bei einem Spaziergang durch die Innenstadt ein“, lacht die Autorin. „Unter Obdachlosen gibt es ausgesprochen viele interessante Biographien. Mein eigentlicher Charakter in den Krimis ist eine Buchhändlerin. Doch für den Agatha-Christie-Wettbewerb wollte ich etwas Neues wagen.“

Und so schickt Birgit Ebbert ihren Helden auf eine wilde Reise quer durch Hagens Fußgängerzone…