Der Wochenkurier zieht um

Hagen. (tau) Möchten Sie den Wochenkurier austragen? Haben Sie Fragen zur Verteilung unserer Zeitung? Die Wochenkurier-Vertriebsgesellschaft weiß, wo es lang geht. Auch der „Vertrieb“ verlegt – genau wie Anzeigenannahme, Redaktion und Setzerei – seinen Zentralsitz in die Körnerstraße 45 und öffnet dort seine Türen wieder ab dem 30. März 2015.

Sebastian Fresen, Klaus Wiesendt, Martin Jodzio und Simone Schubert organisieren und kontrollieren auch vom neuen Standort aus, dass die Wk-Ausgaben pünktlich jeden Mittwoch und Samstag in den richtigen Kästen stecken. Insgesamt 450 Boten verwaltet das Orga-Team im gesamten Zustellbezirk für die Ausgaben Hagen, Schwerte, Iserlohn und im EN-Kreis.

Außerdem sind sie verantwortlich für die Koordination der eingelegten Werbe-Beilagen. Wo sollen sie verteilt werden? Nur in bestimmten Ortsteilen, im Hagener Gesamtgebiet oder über die Stadtgrenzen hinaus? Dementsprechend müssen sie den jeweiligen Ausgaben hinzugefügt werden. Der Vertrieb erstellt auch Verteilpläne, also Übersichtskarten für die Kunden, auf denen detailliert die Bereiche eingezeichnet sind, in denen ihre Anzeige erscheinen kann.

„Unsere Arbeit ist sehr komplex,“ sagt Martin Jodzio. „Im Vertriebswesen greift alles ineinander. Jeder kümmert sich um die Verwaltung, hat aber auch Schwerpunkte. Die wiederum werden flexibel nach Bedarf gehandhabt.“ Martin „Ampel“ Jodzio kennt das Geschäft bestens. Seit rund zwanzig Jahren hat er ein wachsames Auge darauf, dass unsere Zeitung rechtzeitig in jeden Haushalt geliefert wird. Vorrangig betreut er die Verteilbezirke Hagen und Schwerte. Privat gilt sein Augenmerk vor allem Charlotte – das dreijährige Töchterchen hält ihn mächtig auf Trab.

Zu Recht kann Klaus Wiesendt als Wochenkurier-„Urgestein“ bezeichnet werden. Seit 1978 ist er als Vertriebsleiter dabei, schwerpunktmäßig betreut er die Verteilbezirke Ennepe-Ruhr und Iserlohn. Musik-Fans kennen ihn insbesondere aus seiner Zeit als Keyboarder bei der Band „N’Joy“, mit der er so manche Festivität in Hagen aufgemischt hat.

Ebenfalls ein langjähriges Wochenkurier-Gesicht und jetzt Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft ist Sebastian Fresen. Bei ihm laufen alle Organisations-Fäden zusammen. Auch privat hält er gern das Zepter in der Hand – als begeisterter Trainer der C1 von Fortuna Hagen. „Ich freue mich sehr über den Umzug in die Körnerstraße“, sagt der Hasper. „Dort beginnt eine tolle, neue Zeit.“

Simone Schubert kümmert sich vor allem um die Abwicklung der Personalangelegenheiten, also der Formalitäten rund um die Boten. Als einzige Frau zwischen dem Männer-Trio bekommt die leidenschaftliche Hobby-Köchin jetzt Verstärkung durch Laurien Scheer. Die Auszubildende lernt den Wochenkurier an allen Standorten und in allen Abteilungen kennen. Ab 1. April beginnt ihre „Schicht“ im Vertrieb.

Freude über Lob

Der Vertrieb ist natürlich auch Reklamationsstelle, wenn eine Zustellung falsch oder auch mal gar nicht gelaufen ist. „Aber wir sind auch eine Lobstelle“, betonen die Mitarbeiter. „Es rufen Leute an und sagen Dankeschön, wenn es nach einer Reklamation besser läuft. Das freut uns natürlich sehr.“

Und was die Kollegen, vor allem aber die Kolleginnen der anderen Abteilungen freut: Die Vertriebs-Männer sind die guten und starken Seelen des Wochenkuriers. Wann immer es etwas zu räumen oder schleppen gibt, kann man auf sie zählen…