Die Eingemeindung von Hohenlimburg

Hohenlimburg. Die 1967 geborene Professorin Dr. Sabine Mecking von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Duisburg, hält am Dienstag, 27. Mai 2014, um 19 Uhr im Ratssaal des früheren Rathauses Hohenlimburg einen Vortrag zum Thema  „Hagen und die kommunale Neuordnung Nordrhein-Westfalens“ ab.

Der Veranstaltungsort steht wie kein anderes Gebäude in der Region für die 1975 vollzogene Gebietsreform. Grundlage war das am 5. November 1974 verabschiedete und am 1. Januar 1975 in Kraft getretene Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz). Im Vorfeld der Eingemeindung Hohenlimburgs in die benachbarte Großstadt Hagen gab es heftige Proteste, die auch danach nicht verstummen wollten. Eine Klage vor dem Landesverfassungsgericht führte im November 1976 schließlich zur Bestätigung der Eingemeindung.

Professorin Dr. Sabine Mecking forscht und publiziert seit mehreren Jahren zum Thema Gebietsreform. Mit ihrem Buch „Bürgerwille und Gebietsreform. Demokratieentwicklung und Neuordnung von Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen 1965-2000“ (Studien zur Zeitgeschichte 85, München 2012) legte sie ein Standardwerk vor.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Fachbereich Kultur der Stadt Hagen, dem Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg sowie der Bezirksvertretung Hohenlimburg statt. Der Eintritt ist frei.