Diese Woche in Hagen: Kontrollen im großen Stil

Hagen. (san) Konsequent werden Zuwanderer aus Südosteuropa
seitens der Behörden derzeit kontrolliert. Auch in dieser Woche gab es wieder
eine Überprüfung. Ebenso will man den Einbruch-Kriminellen mit Groß-Aktionen das
Handwerk legen. Daneben gab es in diesen Tagen Treffen verschiedener
Aufsichtsräte.
Meldekontrollen
Ausländerbehörde, Ordnungs­amt, Jobcenter, Wohnungsaufsicht und Polizei
nahmen erneut gemeinsam verschiedene Häuser in den Ortsteilen Wehringhausen und
Altenhagen unter die Lupe.
304 gemeldete Personen wurden insgesamt kontrolliert, elf Personen wurden
angetroffen, die nicht gemeldet sind. Acht Menschen müssen zwangsabgemeldet
werden, weil sie nicht mehr unter den gemeldeten Anschriften wohnen und sich
nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben.
In 67 Fällen werden Leistungseinstellungen geprüft. Die Polizei leitete eine
Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in die Wege.
Neben der Kontrolle von Ausweisen, Leistungsbezügen und Meldestatus
überprüfen die städtischen Mitarbeiter unter anderem die Wohnsicherheit und
Müllproblematik in den teils verwahrlosten Wohnungen sowie die Einhaltung der
Schulpflicht.
Polizei macht Druck
Um den im Herbst wieder steigenden Einbruchsdelikten entgegenzuwirken,
besetzten rund 60 Polizeibeamte am Donnerstag bei einem Großeinsatz mehrere
Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen. Sie überprüften ca. 360 Personen und knapp
220 Fahrzeuge. Hierbei ging ihnen auf der Grundschötteler Straße ein 31-jähriger
Autofahrer ins Netz, der von der Staatsanwaltschaft Hagen mit einem Haftbefehl
zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Gesuchte hatte wegen einer
Körperverletzung noch 890 Euro Geldstrafe zu entrichten.
Und wieder Theater…
Der Aufsichtsrat des Theaters tagte, um sich intensiv mit der aktuellen
Situation des Hauses zu beschäftigten. „In konstruktiver Atmosphäre verständigte
sich der Aufsichtsrat auf die vorgeschlagene Verfahrensweise, die Aufstellung
des Spielplans 2017/18 umgehend voranzutreiben. Dadurch wird sichergestellt,
dass auch in der Spielzeit 2017/18 in allen Sparten ein attraktives und
abwechslungsreiches Programm angeboten wird“, heißt es in der
Pressemitteilung.
Breiten Raum nahm die Beschäftigung mit der Situation bei der
Kandidatenfindung für die Intendanz ein. Der Aufsichtsrat habe erfreut zur
Kenntnis genommen, dass führende Persönlichkeiten der deutschen
Theaterlandschaft dem Hagener Theater ihre Unterstützung im laufenden
Bewerbungsprozess angeboten haben.
Einstimmig für Boksteen
Und auch bei der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft („ha.ge.we“)
wurde eine Entscheidung für die Zukunft getroffen: Die Geschäfte werden
weiterhin von Marco Boksteen geführt. Der Aufsichtsrat sprach sich einstimmig
dafür aus, den Vertrag des Juristen bis zum 15. Februar 2022 zu verlängern.