Drei neue Baumbänke für Hagen

[1/3] Selbstverständlich ließ es sich Günter Stadermann nicht nehmen

[1/3] Selbstverständlich ließ es sich Günter Stadermann nicht nehmen, das Aushängeschild seiner „Baumelbank“ von eigener Hand festzumachen. (Foto: Lara Zeitel) [2/3] Zusammen mit den Jugendlichen der Werkstattmannschaft aus Dissen stellten die Mitglieder

Hagen. (lz) Ein hohes abgerundetes Stück Lärchenholz steht nun neben dem Brunnen seitlich der Steinmauer im Volkspark in Hagen. Je drei Baumstämme hoch misst die neue Sitzgelegenheit, auf der Passanten mehr als nur die Seele baumeln lassen können. Die sogenannte „Baumelbank“ lädt nicht nur zum Verweilen ein. Durch das freie Schwingen der Beine werden zeitgleich die Gelenke entlastet. Eine Bank, die während einer kleinen Verschnaufspause in der Sonne gleichzeitig die Durchblutung fördert. Möglich gemacht hat diese Idee CDU-Landtagskandidat Helmut Diegel. Zusammen mit der Senioren-Union stellten die Verantwortlichen mit der Hilfe fünf Jugendlicher aus Dissen am Teutoburger Wald die Bänke an drei Standorten in Hagen auf.
Zukunftsorientiert
Die Jugendlichen, die alle aus unterschiedlichen Lebenssituationen kommen, können am Lernstandort in Dissen nicht nur ihren Schulabschluss nach holen, sondern werden außerdem in den verschiedensten Bereichen auf die Arbeitswelt vorbereitet. Als Werkstattmannschaft packten sie selbstverständlich kräftig mit an, um die 270 Kilogramm schweren Bänke an ihren vorgesehen Standort zu bringen.
Nachhaltig
Das Geschenk an die Bürger sieht Helmut Diegel selbst als nachhaltige Investition in die Stadt Hagen. „Bei meinen Gesprächen und Hausbesuchen haben viele meiner Gesprächspartner immer wieder die Frage nach ausreichenden Sitzgelegenheiten in der Stadt gestellt“, erzählt er.
Die „Baumelbänke“ sieht er als guten Auftakt, etwas Nachhaltiges zu installieren. Dieser Meinung ist auch Günter Stadermann. Von ihm kam die Idee zu den besonderen Bänken. Nachdem er selbst lange unter Knieschmerzen litt, stellte er fest, dass das Baumeln der Füße half, die Schmerzen einzudämmen.
In Bad Rothenfelde stieß er dann auf die „Baumelbänke“ und war sofort begeistert. Ähnlich wie Helmut Diegel ist er sich sicher „So eine Bank hat – im Gegensatz zu all den Wahlplakaten, die die Stadt gerade zuplakatieren – definitiv einen bleibenden Wert.“
Bereits 1976 hatte sich Stadermann für die Installation von 50 Bänken in der Stadt eingesetzt. Einige davon gibt es heute noch. Damals verschenkte die CDU-Ortsunion Fley die Bänke, ebenfalls um nachhaltig zu investieren, statt Gelder in Flugblatt-Aktionen zu verschwenden.
Mit den Gesundheitsbänken wird sein Beispiel von damals heute fortgeführt.