E-Lastenräder für Bürger und Unternehmen

Hagen. Es soll den Warenfluss verschlanken und den Verkehr in der Stadt entspannen: Das E-Lastenfahrrad. Das Umwelt­amt der Stadt Hagen weist darauf hin, dass das Land NRW – passend zu den Bemühungen um eine nachhaltige Mobilität in Hagen – die Anschaffung von elektrisch betriebenen, fabrikneuen Lastenfahrrädern fördert. Für Hagen greift die Förderung, weil nur Personen in NRW antragsberechtigt sind, die mit Erstwohnsitz in Städten mit NO2-Grenzwertüberschreitung leben.

Diese E-Lastenräder müssen eine Nutzlast von mindestens 70 Kilogramm ohne Fahrer aufweisen und entweder einen verlängerten Radstand besitzen oder Transportmöglichkeiten aufweisen, die unlösbar mit dem Fahrrad verbunden sind und dabei mehr Volumen oder Gewicht aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad. Dann beträgt die Förderquote 30 Prozent der Ausgaben der Anschaffung bis maximal 1.000 Euro für natürliche Personen, also für private Bürger. Allerdings ist nur ein Lastenrad pro Wohneinheit förderfähig. Dazu muss die antragstellende Person nachweisen, dass sie zum Zeitpunkt der Auszahlung der Zuwendung den Erstwohnsitz im Land Nordrhein-Westfalen haben wird.

Bewilligungsbehörde ist die Bezirksregierung Arnsberg (Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW ), Postfach 102545 in 44025 Dortmund. Antragsvordrucke sind erhältlich auf den Seiten der Bezirksregierung (www.bezregarnsberg.nrw.de) oder unter Tel. 0211 / 837-1001.

Unternehmen oder auch Vermieter von Gebäuden können sich im Internet bei der Bezirksregierung Arnsberg über die speziellen Förderbedingungen zur Anschaffung eines E-Lastenrades informieren.