Ebberts Stadtgespräche

Hagen. (Red.) Ein Jahr lang hat sich die Wahlhagenerin Birgit Ebbert mit Notizbuch, Stift und Kamera auf Entdeckungsreise in Hagen begeben.
Nun liegt das Ergebnis ihrer Suche nach ihrem „Porträt einer Stadt“ als Buch vor und hält auch für Ur-Hagener so manche Überraschung bereit. In 40 Porträts und Interviews wird das bunte Bild einer Stadt gezeichnet, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
„Mir war bei der Auswahl wichtig, dass alle Altersgruppen, viele Stadtteile und unterschiedliche Schwerpunkte vertreten sind“, erzählt die Autorin, die sonst Krimis, Ratgeber, Lernhilfen und Geschichten im Auftrag schreibt.
„In einer Woche“, so erinnert sie sich, „hat sie die jüngsten und den ältesten Gesprächspartner besucht.“ Dass beide den Hagener Karneval repräsentieren, ist reiner Zufall. Johannes Breling war der erste Prinz des Festkomitees Hagener Karneval und David Rembold und Sophie Kneip bildeten das Kinderprinzenpaar 2013/14.
„Ich habe bewusst auch Gesprächspartner gesucht, die nicht jeder kennt“, verrät Birgit Ebbert, „schließlich soll jeder Hagener etwas Neues in dem Buch finden.“

Alte Namen,viele Neuigkeiten

Das wird er auf jeden Fall, denn selbst die Porträts über Menschen, deren Namen man kennt, halten manche Neuigkeit bereit.
Ob das Carl-Jürgen Brandt ist oder Extrabreit-Gründer Stefan Kleinkrieg, der Magier und Illusionist Farid oder Basketballstar Oliver Herkelmann, Fürst Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg, oder der langjährige Fernuni-Chef Helmut Hoyer, Oberbürgermeister Erik O. Schulz oder der Heimatbund-Vorsitzende und Wochenkurier-Chefredakteur Michael Eckhoff – man merkt den Texten an, dass die Gespräche weit über Smalltalk hinausgingen und von einer starken Sympathie zur Stadt Hagen getragen waren.
Das Buch „Hagen – Porträt einer Stadt“ von Birgit Ebbert aus dem Gmeiner-Verlag ist in vielen Buchhandlungen in Hagen erhältlich.