Ein Maskottchen zum 50. Geburtstag: Mit „Otto“ auf dem Hagener Weihnachtsmarkt

Für jedes Häuschen gibt es in diesem Jahr erstmals eine neu gestaltete Standnummer, die sich auf dem Übersichtsplan in der Weihnachtsmarktbroschüre wiederfindet. (Foto: Bärbel Taubitz)

Hagen. (tau) Der Hagener Weihnachtsmarkt feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Jubiläum haben sich die Organisatoren natürlich ganz besondere Attraktionen einfallen lassen.

Seit fünf Jahrzehnten versüßen die Markthändler den Hagenern und auswärtigen Besuchern die Vorweihnachtszeit mit Köstlichkeiten, Kunsthandwerk und Fahrgeschäften.

Pünktlich zum runden Geburtstag bekommt der Hagener Weihnachtsmarkt außerdem ein Maskottchen, man könnte auch sagen Logo, eine Art Weihnachtsmarkt-Wappen.

„Otto“ ist da

Für jedes Häuschen gibt es in diesem Jahr erstmals eine neu gestaltete Standnummer, die sich auf dem Übersichtsplan in der Weihnachtsmarktbroschüre wiederfindet. (Foto: Bärbel Taubitz)

Der kleine „Otto“ begleitet die Besucher in Broschüren, auf Plakaten und im Internet, gibt Tipps und zeigt, wie schön der Weihnachtsmarkt im Herzen unserer Stadt ist. Seinen Namen hat der kleine Schneebaum mit der kecken roten Mütze übrigens vom langjährigen Chef des Hagener Weihnachtsmarktes, Otto Ackermann, der bis 1999 für die Schausteller die Geschicke des Marktes gelenkt hat. Gemeinsam mit seinem Enkel Dirk Wagner hat „Opa Otto“ den Weihnachtsmarkt aus der Fußgängerzone geholt und ihn auf den Plätzen und Straßen angesiedelt, auf denen er bis heute beheimatet ist.

Familienfreundlich

„Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, aber drei Dinge sind immer gleich geblieben. Wir waren, sind und werden auch in Zukunft der familienfreundliche Weihnachtsmarkt in Südwestfalen sein. Das Attribut „Familienfreundlichkeit“ ist hier keine Floskel, sondern Anspruch und Verpflichtung für alle Schaustellerkollegen, die bei uns mitmachen wollen“, betont Schausteller-Chef Dirk Wagner.

Knapp 90 phantasievoll geschmückte Stände und Fahrgeschäfte verwandeln im Jubiläumsjahr die Hagener City zwischen Mittelstraße und Volkspark in ein leuchtendes Weihnachtsdorf.

Die festlichen Pforten sind vom 23. November bis zum 23. Dezember geöffnet, und zwar montags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 12 bis 20.30 Uhr. Am Totensonntag, 26. November, bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Riesenrad und Rutsche

Blickfang ist in diesem Jahr wieder das Riesenrad auf dem Friedrich-Ebert-Platz, mit dem sich der vorweihnachtliche Lichterglanz wunderbar von oben betrachten lässt. Ebenfalls dabei: die 35 Meter lange Weihnachtsrutsche in der Fußgängerzone. Und natürlich werden auch die in nah und fern beliebten traditionellen Aktionen der Schausteller nicht fehlen.

In der festlich illuminierten Konzertmuschel im Volkspark ist jeweils mittwochs bis sonntags eines der größten Kulturprogramme in ganz Nordrhein-Westfalen live zu erleben.

Highlights

  • Freitag, 24. November
    Robot-Man Oliver Kessler mit Feuer-Show
    Konzertmuschel im Volkspark
  • Freitag, 2. Dezember
    „Dundu“-Puppen auf leuchtendem Walk
    Auf dem gesamten Weihnachtsmarkt
  • Mittwoch, 6. Dezember
    Der Nikolaus kommt
    Konzertmuschel im Volkspark
  • Freitag, 8. Dezember
    Jubiläumsfeuerwerk
    Volkspark

Bummelpass

Ein ganz spezielles Hagener Angebot rundet das Weihnachtsmarktvergnügen auch in diesem Jahr wieder ab: Der klassische Bummelpass gewährt Kindern und Jugendlichen eine 50-prozentige Ermäßigung auf zahlreiche Fahrgeschäfte und an vielen Weihnachtsständen. Er ist ab sofort in der Hageninfo, Körnerstraße 27, sowie auf dem Weihnachtsmarkt bei Wagners Kinderkarussell und an Wochenenden auch an den Kinderkarussells Alexius und Crazy Nikolaus erhältlich.

Das ganze Programm und alle Infos rund um den Hagener Weihnachtsmarkt gibt es im Internet unter www.weihnachtsmarkt.hagen.de und unter www.hagenerweihnachtsmarkt.de.