Ein Stück Geschichte Hagener Buch über „Omas Geschäfte“

Hagen. Millionen Menschen sind jede Woche sechs bis sieben
Tage im Einzelhandel tätig, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Kleidung und
weiteren Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Ihre Arbeit erscheint so
alltäglich, dass sie kaum wahrgenommen wird. In dem neu erschienenen Buch „Wo
unsere Großeltern einkauften“, das unlängst offiziell vorgestellt wurde, wird
sowohl das Entstehen als auch das Vergehen von bekannten Hagener
Einzelhandelsgeschäften zahlreicher Branchen beleuchtet – von „Bücher Butz“ bis
„Radio Schilling“.Das Buch zeigt ein erhebliches Stück Stadtgeschichte und
beschreibt oft auch das Schicksal und die Leistung der Inhaberfamilien. Das Buch
ist erstmals schon vor Jahren von Dr. Liselotte Funcke präsentiert worden, es
war jedoch schnell vergriffen. Noch vor ihrem Tod hatte sie daher an einer
erweiterten Neuausgabe gearbeitet. Allerdings konnte sie diese Arbeit nicht
vollständig abschließen. Ardenku-Verlegerin Petra Holtmann wiederum gelang es,
zusammen mit zahlreichen Autoren die begonnene Arbeit jetzt zu vollenden und
weitere Traditionsbetriebe vorzustellen. Das Buch kostet 23 Euro und ist – wie
auch das „HagenBuch 2017“ – beim Wochenkurier, Körnerstraße 45, erhältlic.