Eine Ära endet – Phoenix Hagen stellt seinen Spielbetrieb ein

Hagen. (AnS) Die Zugehörigkeit zur ersten Bundesliga
von Phoenix Hagen ist Geschichte: Der Basketballverein, der sich seit Mitte
Oktober in einer Sanierung in Eigenverwaltung befindet, sieht sich nicht mehr in
der Lage, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten – das teilten Geschäftsführer
Patrick Seidel und Dr. Dirk Andres vom Sanierungsteam beim Sponsorentreffen
am Montagabend, 28. November, mit. Rund 800.000 Euro fehlen in dieser Saison.
Als einzig momentan sinnvolle Lösung sehen die Verantwortlichen, den
Spielbetrieb mit dem 10. Dezember 2016 (Heimspiel gegen
Braunschweig) einzustellen und damit als erster sportlicher Absteiger zu
gelten. Dann habe man die Möglichkeit, im März des nächsten Jahres einen
Lizenzantrag für die ProA für die Saison 2017/2018 zu stellen.
Aber auch dieser Weg ist noch mehr als steinig. Denn um das Wirtschaftsjahr
abwickeln zu können und in die Insolvenz in Eigenverwaltung zu gehen, fehlen
immer noch circa 250.000 Euro. Und die muss Phoenix Hagen in kürzester Zeit,
nämlich bis zum 1. Dezember 2016 beibringen, um einer endgültigen
Insolvenz zu entgehen.
Die Sponsoren sind nun aufgefordert, zu unterstützen und die Basketballheimat
Hagen zu retten. Laut Oberbürgermeister Erik O. Schulz haben einige Unternehmer
bereits ihre Hilfe zugesichert, trotzdem fehlt immer noch ein großer Teil der
Summe.
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