Hagen. „Wir möchten bei der Osterkirmes den Weg fortsetzen, den wir bereits im vergangenen Jahr bei unseren Kirmessen und dann auch vor wenigen Wochen beim Karnevelsjahrmarkt eingeschlagen haben,“ betont Hagens Schausteller-­Chef Andreas Alexius, „das heißt, wir wollen abermals eine Kirmes mit dem Prädikat ‚familienfreundlich‘ präsentieren.“ Eröffnet wird sie am Ostersamstag, 20. April, um 14 Uhr von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und durch drei Ballerschüsse – wie immer auf dem Höing.

Um dem Motto einer „familienfreundlichen Osterkirmes“ gerecht zu werden, haben sich Alexius und seine Mitstreiter eine Menge einfallen lassen. So wird es nicht nur einen Familientag, eine „Lady Time“ und am Ostersamstag auf den Fahrgeschäften eine „Happy Hour“ geben, sondern auch Coupons, mit denen man viel Geld sparen kann. Veröffentlicht werden diese Coupons in der kommenden Woche unter anderem im Wochenkurier.

Selbstverständlich wird auch der Osterhase vorbeischauen und allerlei „Leckerli“ für Kinder im Körbchen darbieten.

Das allein ist schon eine guter Grund, über Ostern und in den Tagen nach dem Fest zum Höing zu „pilgern“. Aber es gibt noch andere gute Gründe für einen solchen Bummel. So ist es den Hagener Schaustellern gelungen, eine beachtliche Menge an Fahrgeschäften und anderen „Verlockungen“ zum Höing zu holen. Rund 70 Stände, Buden und Fahrgeschäfte werden sich in einem großen Oval auf dem Höingplatz präsentieren. Darunter sind elf große Fahrgeschäfte.

Auch echte Knüller konnten Alexius & Co. verpflichten – zum Beispiel den „X-Force“. Das von einem Hagen/Koblenzer Unternehmen betriebene „Karussell“ ist ein „echter Kracher“ und gehört aktuell in Deutschland zu den großen Jahrmarkt-Neuheiten.

Andere Hits sind etwa Europas höchster und größter „Fliegender Teppich“, der seit langem bekannte und auch äußerst beliebte „X-Factor“, natürlich der „Break Dance“, der seit Generationen gut nachgefragte Kesseltanz (allerdings in renovierter Aufmachung) und einer der schönsten deutschen Musik-Expresse („Rock-Express“), ein „New Music Scooter“ sowie das Spaßhaus „Crazy Town“.

Viele Genüsse

Natürlich kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die eine Kirmes weniger der Fahrgeschäfte und Karussells wegen besuchen, sondern die eher die leiblichen Genüsse schätzen. Die Palette reicht von „American Snacks“ über das „Schlaraffenland“ bis hin zu einem Churros-Stand. Sogar Menschen, die sich vorzugsweise vegan ernähren, werden leckere Speisen finden.

Gut zu wissen

Wie schon erwähnt, wird die Kirmes am Ostersamstag um 14 Uhr eröffnet. Direkt im Anschluss (von 14 bis 15 Uhr) gibt‘s die „Happy Hour“, in dieser Zeit kostet jede Fahrt auf allen Karussells nur einen Euro. Der Ostersonntag startet traditionell mit einem Gottesdienst am Auto-Scooter, diesmal „angereichert“ mit zwei Konfirmationen. Am Sonntag wird zudem der Osterhase seine Runden drehen.

Am Mittwoch, 24. April, steht der große Familientag auf der Tagesordnung – „mit einer 50-Prozent-Ermäßigung auf allen Karussells“, frohlockt Andreas Alexius.

Es gibt noch zwei weitere „Hits“, nämlich die „Lady-­Time“ am Samstag, 27. April, von 18 bis 20 Uhr, sowie das gigantische Feuerwerk unter dem Motto „Höing in Flammen“. Das Farbenspektakel – noch größer als im Vorjahr – steigt am Freitag, 26. April, um circa 21 Uhr. Am Freitag wird die Kirmes erst gegen 23 Uhr schließen, sonst immer um etwa 22 Uhr. Gestartet wird stets um 14 Uhr.

Obendrein darf man frohgemut notieren, dass der Besuch einer Kirmes nach wie vor keinen Eintritt kostet. Verglichen mit den Kosten für einen Freizeitpark ist also der Besuch der Hagener Osterkirmes ein wirkliches Familienvergnügen.