Eintrittskarten gegen Bart

Hagen. (Red./ME) Angeführt von Mannschaftskapitän Jens Reinarz rufen die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen zur Teilnahme am „Movember“ auf – und wollen die Fans des Vereins dazu animieren, an dieser Aktion teilzunehmen. Um den Anreiz zur Teilnahme – oder im Idealfall – für eine Spende zu erhöhen, lassen sich Reinarz und Co. nicht lumpen. Unter allen Teilnehmern, die ein Bart-Bild und/oder eine Spendenbescheinigung einschicken, verlosen die Grün-Gelben jeweils 1×2 VIP-Karten sowie 2×5 und 2×2 Eintrittskarten für die Heimbegegnungen in der Arena am Ischeland gegen den TV Neuhausen (4. Dezember 2015, 20 Uhr), die TSG Friesenheim (13. Dezember, 16 Uhr) und den Wilhelmshavener HV (6. Februar 2016).

Noch ist der Bart etwas „dünn“! Angeführt von Mannschaftskapitän Jens Reinarz rufen die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen auf, Bart-Bilder einzuschicken. Unter anderem verlosen die Grün-Gelben auch VIP-Karten. (Foto: VfL/Mühleis)
Noch ist der Bart etwas „dünn“! Angeführt von Mannschaftskapitän Jens Reinarz rufen die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen auf, Bart-Bilder einzuschicken. Unter anderem verlosen die Grün-Gelben auch VIP-Karten. (Foto: VfL/Mühleis)

Movember? Dabei handelt es sich um eine Spendenaktion, die zur Erforschung von Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern beitragen soll. Der Begriff ist ein so genanntes Kofferwort, das sich aus den Begriffen Moustache (Schnurrbart) und November zusammensetzt – und auch das Vorgehen erklärt: Überall auf der Welt lassen sich Männer Schnurrbärte stehen, um so auf die notwendige Vorsorge gegen diese weit verbreitete Krankheit aufmerksam zu machen. Die Aktion hat ihren Ursprung in Australien.

Spenden sind natürlich auch ohne einen Schnurrbart willkommen. Generell rasieren sich die Teilnehmer am 1. November glatt und lassen ihren Oberlippenbart ab diesem Zeitpunkt für einen Monat sprießen – während der übrige Bart regelmäßig glatt rasiert wird. Einige Teilnehmer starten allerdings auch etwas eher, um es zu einem möglichst prächtigen Schnurrbart zu bringen, darunter auch VfL-Kreisläufer Milan Weißbach. „Wenn ich damit nicht schon eher angefangen hätte, dann wäre es im November nichts geworden“, berichtet der Rekonvaleszent schmunzelnd.

Die Spieler des VfL ihre Ergebnisse dokumentieren und präsentieren: Zu sehen auf der Facebook-Seite des Vereins sowie der Homepage. Über Spenden freut sich die deutsche Ausgabe der Movember Foundation unter https://de.movember.com/donate.

Jetzt kommt Aue

Doch vor der „Spendengeschichte“ steht am kommenden Samstag, 14. November, Anwurf: 14:30 Uhr, in der Arena am Ischeland die Partie gegen den EHV Aue auf dem Spielplan. Bereits am darauffolgenden Mittwoch, 18. Noevmber, müssen die Wehringhauser zum HC Erlangen.

Eintracht – mit 11:15 Punkten aktuell Tabellenvierzehnter – benötigt zwei „Sahne-Tage“, um in diesen Begegnungen bestehen zu können. Denn Aue belegt mit 16:8 Punkten derzeit Platz 3, und Erlangen ist Tabellenzweiter mit 21:3 Punkten. Erlangen weist nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer GWD Minden auf. In Minden gastierte die heimische Eintracht am vergangenen Spieltag – und war schlussendlich ohne Chance: Der hohe Favorit aus Ostwestfalen siegte mit 32:25.

„Konfus“ und mutig

„Wir hatten gehofft, dass wir die Partie in Minden mit unseren konfusen Spielweise etwas spannender gestalten können“, bilanzierte VfL-Trainer Lars Hepp nach dem Schlusspfiff. Konfus ging es tatsächlich zu auf dem Parkett, denn die Grün-Gelben überraschten mit einer mutigen 3:3-Abwehrformation, die in viele Ballgewinne mündete. „So wie wir die Bälle geschenkt bekommen haben, haben wir sie aber leider wieder hergeschenkt“, analysierte Hepp.

Überdies ärgerte sich der Übungsleiter über drei Ballverluste in Serie, nachdem seine Farben auf 19:23 (42.) verkürzt hatten. Aber vielleicht macht genau dies den Unterschied zwischen dem potenziellen Meister und einem Neuling im Abstiegskampf aus. „Es war ein vollkommen verdienter Sieg, an den Kräfteverhältnissen gab es nichts zu deuten“, erklärte Hepp, der aber auch einige positive Dinge ausmachte, allen voran, dass sich seine Mannschaft nie aufgab.