EN-Kreis: Direktkandidaten stehen fest

EN-Kreis/Hagen. Die Kandidaten, die sich im Ennepe-Ruhr-Kreis per Direktmandat bei der Wahl am 13. Mai 2012 für den Landtag bewerben, stehen fest. Die für die Wahlkreise 104, 105 und 106 zuständigen Kreiswahlausschüsse haben im Schwelmer Kreishaus alle Vorschläge zugelassen. Damit treten in den drei Wahlkreisen insgesamt 18 Bewerber an.

Im Wahlkreis 104/Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III, zu dem die Städte Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg zählen sowie die Stadtbezirke Eilpe/Dahl und Haspe der kreisfreien Stadt Hagen zählen, treten an: Dirk Weithe (Gevelsberg, CDU), Hubertus Kramer (Gevelsberg, SPD), Karen Haltaufderheide (Wetter, Bündnis 90/Die Grünen), Lieselotte Ellner (Hagen, FDP), Karlheinz Berger-Frerich (Gevelsberg, Die Linke) und Chris Julian Demmer (Gevelsberg, Piraten).

Im Wahlkreis 105/Ennepe-Ruhr-Kreis I mit den Städten Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter/Ruhr bewerben sich: Regina van Dinther (Hattingen, CDU), Dr. Rainer Bovermann (Hattingen, SPD), Paul Lang (Wetter, Bündnis 90/Die Grünen), Ronald Mayer (Sprockhövel, FDP), Helmut Kanand (Wetter, Die Linke) und Martin von Böhlen (Schwelm, Piraten).

Im Wahlkreis 106/Ennepe-Ruhr-Kreis II, der die Städte Herdecke und Witten umfasst, kandidieren: Simon Nowack (Witten, CDU), Thomas Stotko (Witten, SPD), Verena Schäffer (Witten, Bündnis 90/Die Grünen), Klaus Faeskorn (Herdecke, FDP), Katharina Schwabedissen (Witten, Die Linke) und Marcel Normann (Herdecke, Piraten).

Nachdem sich der Landtag am 14. März aufgelöst hatte, wird das neue Landesparlament nicht wie ursprünglich geplant erst 2015, sondern bereits am 13. Mai neu gewählt. Dabei hat jeder Wähler, im Ennepe-Ruhr-Kreis werden es rund 260.000 sein, zwei Stimmen. Mit der Erststimme entscheidet er sich für einen Direktkandidaten in seinem Wahlkreis, mit der Zweitstimme für die Landesliste einer Partei.

128 Abgeordnete werden für die Zeit bis 2017 mit relativer Mehrheit direkt in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen der insgesamt 181 Sitze werden nach den Verhältniswahlgrundsätzen aus Landeslisten der Parteien vergeben. Erhält eine Partei in den Wahlkreisen mehr Sitze, als ihr nach der Stimmenzahl zustehen, so wird die Gesamtzahl der Sitze erhöht. Die Mandate der übrigen Parteien werden in der Relation des Wahlergebnisses aufgestockt. Es wird also ein vollständiger Verhältnisausgleich herbeigeführt.