Hagen. Mit dem Riesenbärenklau ist nicht zu spaßen. Er kann schnell zur Gefahr werden. Rötungen, schmerzhafte Blasenbildungen und Atemnot sind nur einige der Folgen, die auftreten können, wenn man mit dem Saft der Pflanze in Berührung kommt. Ein zusätzliches Ärgernis ist, dass der Bärenklau die heimische Vegetation vertreibt.

Ihn loszuwerden, ist leichter gesagt als getan. Man muss die Pflanze mit den Wurzeln ausgraben, bevor sie im Frühjahr blüht und sich weiter verbreitet. Dass dies gelingen kann, beweisen Schwerter Bürger, die dem Riesenbärenklau seit 2015 erfolgreich den Kampf angesagt haben – mit Unterstützung von Dr. Matthias Geck. Er wirbt nun auch in der Nachbarkommune Hagen für den ehrenamtlichen Einsatz gegen den Eindringling.

Geck ist es gelungen, das Umweltamt der Stadt Hagen, die Freiwilligenzentrale Hagen und die Bezirksvertretung Hohenlimburg von der erfolgreichen Vorgehensweise zu überzeugen. Mit Unterstützung des Umweltamts soll jetzt eine Art Kataster erstellt werden, das Aufschluss über die Verbreitung dieser Pflanze im Hohenlimburger Raum gibt.

Hier ist der Riesenbärenklau an den Wasserläufen – speziell an den Lennewiesen – sehr verbreitet. Der Kampf gegen das Kraut wird eine Herku­lesaufgabe, die nur gelingen kann, wenn viele Menschen anpacken.

Die Initiatoren hoffen, dass sich nun unter der Federführung der Freiwilligenzentrale genügend Helfer finden werden, die zum Spaten greifen. Eine erste Grabaktion wird es am Samstag, 14. April, ab 10 Uhr auf den Lennewiesen am Hundeplatz geben. Nähere Informationen: Freiwilligenzentrale Hagen, Tel. 02331 / 184-170, info@fzhagen.de.

(Foto: Günter Pichler/pixelio.de)