Erst zwei Stimmen abgeben, dann zur Party

Hagen. (05.05.10) Anlässlich der Landtagswahl am morgigen Sonntag, 9. Mai, findet ab 17 Uhr eine Wahlparty im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, statt. Dort wird es dann ständig aktualisierte Ergebnisse zur Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen 103 (Hagen I) und 104 (Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III) geben. Moderator Robin Hiermer will kurz vor 18 Uhr vor Ort sein und Gespräche mit den Spitzenkandidaten sowie Vertretern der Parteien zu Hochrechnungen und Ergebnissen führen. Und natürlich wird auch das leibliche Wohl der Wahlparty-Gäste am Sonntag nicht zu kurz kommen.

Hier noch einmal die wichtigsten Fakten zur Wahl:

Alle fünf Jahre wird der nordrhein-westfälische Landtag gewählt. Am Sonntag sind 139.490 wahlberechtigte Hagener zur Stimmabgabe aufgefordert. Wahlberechtigt sind deutsche Staatsangehörige nach Vollendung des 18. Lebensjahres, sofern sie mindestens 16 Tage vor der Wahl mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen gemeldet waren und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Hagen teilt sich in zwei Landtagswahlkreise. Die Stadtbezirke Hagen-Mitte, Hagen-Nord und Hohenlimburg bilden den Wahlkreis 103 (Hagen I), die Stadtbezirke Eilpe/Dahl und Haspe zusammen mit Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg den Wahlkreis 104 (Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III).

Zum ersten Mal besitzt jeder Wahlberechtigte zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat beziehungsweise die Direktkandidatin, mit der Zweitstimme die Liste einer Partei gewählt. Um die Zweitstimmen bemühen sich 25 Parteien.

Im Wahlkreis 103 (Hagen I) kandidieren als Direktkandidaten Heinz-Dieter Kohaupt (CDU), Wolfgang Jörg (SPD), Jürgen Klippert (GRÜNE), Ernst-Ulrich Alda (FDP), Hamide Akbayir (DIE LINKE), Dirk Schatz (PIRATEN) und Iris Marczian (pro NRW).

Im Wahlkreis 104 (Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III) stellen sich zur Wahl Jens Knüppel (CDU), Hubertus Kramer (SPD), Justus Koch (GRÜNE), Philipp Josef Beckmann (FDP), Udo Franke (NPD), Karlheinz Rudolf Berger-Frerich (DIE LINKE) und Holger Wernicke (pro NRW).