Etwas zurückgeben: Spende für Sternentreppe

Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe an den Kinderhospizdienst Sternentreppe: (v.l.) Francesco Silletti

Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe an den Kinderhospizdienst Sternentreppe: (v.l.) Francesco Silletti, Christine Knauf, Maria Pia Mongiello Lo Bartolo, Gaetano Lo Bartolo, Barbara Drepper, Annegret Schölken, Johannes Westermann, Harald Hille und

Hagen. (hy) Die Koordinatorin des Kinderhospizdienstes „Sternentreppe“, Barbara Drepper, freut sich über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro von Maria Pia Mongiello Lo Bartolo. Im Rahmen einer Benefizveranstaltung stellte die Hagenerin ein Fest mit buntem Programm auf die Beine: mit Kinderhüpfburg, Tombola und Live-Musik.
Die gesamten Einnahmen für Speisen, Getränke und Tombola gingen als Spende an den Kinderhospizdienst „Sternentreppe“. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Organisatorin bei der Veranstaltung am Samstag, 17. Juni, von ihrer Familie und von Freunden, aber auch von 40 Sponsoren.
Berührender Hintergrund
Die Organisatorin hat es geschafft, eine Vielzahl an Menschen für einen guten Zweck zu begeistern. Dabei hat sie es selber nicht leicht gehabt. Vor einem Jahr ist sie an Krebs erkrankt. In der schweren Zeit hat sie viel über das Leben nachgedacht und sich gefragt, was sie zurückgeben könne. Sie entschied sich, ein Fest unter dem Motto „Gemeinsam einen Stern zum Leuchten und Kinder zum Lachen bringen“ zu organisieren. In ihrer Rolle als Mutter und von ihrer Freundin Christine Kaul angestubst, entschied sie sich, die Summe an den Kinderhospizdienst Sternentreppe zu spenden.
Maria Pia Mongiello Lo Bortolos Lebenseinstellung spiegelt den Gedanken des Vereins wider: „Man muss helfen und unterstützen, mit Herz und Liebe. Genauso wie es der Kinderhospizdienst Sternentreppe tut.“
Lachen war für Maria Pia Mongiello Lo Bortolo immer eine Medizin. Die positive Lebenseinstellung habe sie nie verloren. Heute ist sie krebsfrei.
Der Kinderhospizdienst „Sternentreppe“ begleitet Familien, Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Die Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und stehen betroffenen Familien über einen längeren Zeitraum bei. „Wir fahren zu den Familien nach Hause und merken, dass die Kinder sich auf uns freuen, uns vertrauen. Dabei merkt man auch immer wieder, dass die Kinder einem so viel zurückgeben. Natürlich werden wir auch professionell geschult“, sagte Annegret Schölken, seit 14 Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin im Kinderhospizdienst.
Spenden
„Über die Spende sind wir sehr dankbar. Wir werden damit Familien in Notlagen helfen. Wir können einspringen, wenn zum Beispiel Medikamente oder Ausflüge, mit denen die Lebensqualität der kleinen Patienten gefördert und Familien entlastet werden können, für die Kinder nicht bezahlt werden können“, sagte Barbara Drepper. Unterstützung ist Herzenssache das hat Organisatorin Maria Pia Mongiello Lo Bartolo mit dem Fest gezeigt. Dabei war ihr eins ganz wichtig: Gemeinsam Spaß haben.